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Neuste Spiele Rezension

Geocaching Brettspiel "Treasure Hunt"

Wir testen für euch eines der ersten Geocaching-Brettspiele weltweit.

Das Spiel, welches von René van den Berg entwickelt wurde und über den "Catch Me Games"-Verlag auf den Markt kam (weitere Infos über den Ersteller unten), trägt den Namen "Treasure Hunt"

Das Spiel ist für 2-4 Spieler konzipiert, dauert min. 45 Minuten und ist für Spieler ab 8 Jahren geeignet.

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Tools & Konvertierungsprogramme

Software für Windows

Software für Linux

Software für MacOS

Software für Windows

GSAK (Geocaching Swiss Army Knife)

GSAK ist ein Multifunktionstool. Man kann Wegpunkte in verschiedenen Formaten exportieren, verwalten und auf den GPSr laden.

Außerdem lassen sich prima PocketQueries (nur Premiummembern bei geocaching.com zugänglich) verwalten. Diese kann man dann in weitere Formate (HTML, Tomtom POI u. a.) exportieren.

GSAK ist 21 Tage ohne Einschränkungen nutzbar, danach wird ein sogenannter Nagscreen nach dem Programmstart eingeblendet.  

Eine Registrierung kostet zurzeit 20 USD und ist auch für alle Folgeversionen gültig.

Betriebssystem: Windows (Linux und Mac mit PC-Emulator)

Geocache-Scanner

Goldensurfer hat dieses Tool programmiert und bietet es auf seiner Homepage zum Download an. Mit dem Geocachescanner lassen sich auf bequemste Weise Cachebeschreibungen herunterladen und neu formatiert ausdrucken bzw. zum papierlosen Cachen auf den PDA kopieren. Dabei werden die Beschreibungen auf Wunsch mit Bildern und Logs geladen. Das Programm ist in Delphi geschrieben und läuft unter Windows. Interessenten, die eine Portierung auf andere Betriebssysteme vornehmen möchten, dürfen Goldensurfer auch nach den Sourcen fragen.

YaGcU - Yet another Geocaching Utility

YaGcU ist ein neuer Stern am Geocaching-Softwarehimmel. Ein multifunktionales Tool zum Verwalten der eigenen, gesuchten und gefundenen Caches. Mit YaGcU können die Cachebeschreibungen geladen, gedruckt und exportiert werden. Markierte Einträge können in verschiedenen Formaten (von GPX, html etc. bis TomTom-ov2) exportiert werden. Leider gibt es keine eigene YaGcU-Homepage, der Support erfolgt über das Geocache-Forum.
YAGCU wird zur Zeit vom Erfinder nicht gepflegt und hat demzufolge Probleme mit den geänderten Seiten von geocaching.com. Im Forum ist jedoch ein Thread mit einem Fix vorhanden.

NH-TOP50Trans

NH-Top50Trans wandelt die Dateiformate verschiedener Navigations- und Kartenprogramme untereinander um. Die Daten können gefiltert, angezeigt, abgeändert und in einem anderen Format wieder ausgegeben werden.

Spoiler Sync

Mit Spoiler Sync lassen sich automatisiert Bilder aus den Cachebeschreibungen von geocaching.com herunterladen und beispielsweise in GSAK einbinden.

GeoToad

GeoToad ist ein Werkzeug für Geocacher, das den langweiligen Teil des Cachens vereinfacht: Das Auswählen der passenden Caches und das Zusammenstellen der Daten. Mit GeoToad kann man komplexe Anfragen an die Geocaching-Webseite formulieren und die Ergebnisse in zwanzig verschiedene Formate exportieren.

Die Software läuft auch unter Mac OS X.

Geolog, Ocprop, Geopics

Einige nützliche Geocaching Perl Scripte (auch als EXE verfügbar) zum Thema Auflistung eigener, gefundener bzw. nicht gefundener Caches. Software läuft auch unter Linux/Unix, Mac OS.

Overlay Creator 1.0

Mit dem Overlay Creator 1.0 von Grisu lassen sich aus den .LOC-Dateien von Geocaching.com Cache-Overlays für die Top50-Karten erzeugen. Das erleichtert die Tourenplanung am PC wesentlich.

Betriebssystem: Windows, Linux (nur mit PC-Emulator)

EasyOVL

EasyOVL ist ein kleines Windowsprogramm für die Konvertierung von GPX-Dateien in Overlay-Dateien für die beliebten TOP50 und TOP200 Karten.

NaviKam

NaviKam bietet IT-gestütztes Werkzeug zur Unterstützung von Outdoor-Aktivitäten jeglicher Art (z. B. Geocaching, Wandern, Radfahren, Segeln, Fliegen, Auto- und Motorradfahrten) durch Bearbeitung u. a. von Geocaches nach raumbezogenen und logischen Gesichtspunkten in einem Datenbanksystem und gleichzeitig in geografischen Informationssystemen mit Schnittstellen zu MapSource, Fugawi und Top50 (Landesvermessungsämter) sowie Austausch der Daten über Geocaches zwischen Bekannten/Freunden per E-Mail (formatierte Meldungen). Interessenten können eine kostenfreie Shareware-Version hier laden.

Wegpunktberechnung und Projektion mit Excel

Tools für Projektion und Richtungsberechnung von Wegpunkten hat Woffi in Excel erstellt und bietet sie auf seiner Homepage zum Download an.

GPSylon

GPSylon hieß vormals GPSMap und ist ein Tool zur Anzeige der aktuellen Position mithilfe von Onlinekarten.

Betriebssystem: plattformunabhängig, in Java programmiert


Easy GPS

Mit dem Tool EasyGPS kann man Wegpunkte auf das GPSr laden (Freeware).

G7TOWIN

Datenaustausch zwischen PC und Garmin oder Lowrance/Eagle GPS ist mit dem Tool G7TOWIN möglich. Kann Screenshots vom GPSrtypo3/index.php?id=32&tx_a21glossary[uid]=70&tx_a21glossary[back]=81&cHash=c0f7baa5e5-Display erzeugen (Freeware).

GarFile

Mit GarFile kann man Wege einer TOP50-Karte auf das Garmin-etrex laden (Freeware).

GPSBabel

Ein Tool, das Wegpunkte, Tracks und Routen in die unterschiedlichsten Formate konvertieren kann, ist GPSBabel (Freeware).

GPS-Track-Analyse

GPS-Track-Analyse ist ein Tool, mit dem man seine aufgezeichneten Tracks auswerten kann (Freeware).

GPS-Track-Maker

Ein Tool zum Laden und Verwalten von Wegpunkten, Routen und Tracks ist GPS-TrackMaker. Arbeitet mit nahezu jedem GPSr (Freeware).

NavTrax

NavTrax ist eine Erweiterung für den Geogrid-Viewer (TOP50-/TOP25-Karten der Landesvermessungsämter), um Wegpunkte, Routen und Tracks zu laden und darzustellen. Es können auch .LOC-/.GPX-Dateien geladen werden.

SA-Watch

Mithilfe von SA-Watch kann man den EPE analysieren (Freeware).

Waypoint+

Waypoint+ ist ein Programm zum Laden und Verwalten von Wegpunkten (Freeware).

Run.GPS

Run.GPS ist eine Software für Sportarten wie Laufen, Skifahren, Walking und auch Geocaching. Es nutzt das Global Positioning System (GPS) für die Aufzeichnung aller Trainingsparameter wie Geschwindigkeit, Distanz und Höhe (14 Tage Testzeitraum möglich).

Software für Linux

Geocaching Tools für Linux: Zahlreiche Programme sind hier aufgelistet.

GPSDrive: Mithilfe der Daten eines GPSr läßt sich die aktuelle Position auf Karten darstellen.

GPS Earth: Grafisches Frontend für GPSr. Neben dem Up- und Download von Wegpunkten, Tracks und Routen sind noch weitere nützliche Funktionen integriert.

GPS Man: Up- und Download von Wegpunkten, Benutzung von eigenen eingescannten Karten. In Tcl/Tk programmiert.

Software für MacOS

  • Mac GPSBabel
  • MacGPS Pro
  • Geocaching Fileconverter für Alan MAP500
  • Geocaching Dashboard Widget
  • The Encoder Dashboard Widget
  • Koords Dashboard Widget
  • GeoToad

Kartensoftware

Die Top50 der Landesvermessungsämter

Bei der Top50-Reihe handelt es sich um topografische Rasterkarten im Maßstab von 1:50.000. Diese sind besonders gut zur Vorbereitung einer Cachesuche geeignet. Man kann Routen am PC planen und diese mit einem beiliegenden Programm zum GPS-Empfänger übertragen, aber auch Tracks und Wegpunkte vom GPS downloaden und auf der Karte anzeigen. Natürlich kann man sich auch Kartenausschnitte in verschiedenen Größen ausdrucken und zur Suche mitnehmen.

Betriebssystem: Windows

3D-Karten von MagicMaps

Die Karten von MagicMaps haben einen Maßstab von 1:25.000 und basieren auf den Top25-Karten der Landesvermessungsämter. Durch den Maßstab bedingt sind sie detailgenauer als die Top50. Wie bei den Top50 lassen sich auch von den MM-Karten Wegpunkte und Routen zum GPS übertragen bzw. downloaden. Knüller an diesen Karten ist der mögliche Wechsel der Kartenansicht von einer 2D- zu einer 3D-Darstellung.

Ganz neu: Jetzt gibt es auch einen Kartenviewer für den PocketPC. Mit 'MagicMaps2Go' lassen sich die Karten der MagicMaps-Reihe auf den PDA exportieren. Außerdem kann man am PC Routen planen und diese dann auf den PDA kopieren. Damit wird die Navigation im Gelände zum Kinderspiel.

Betriebssysteme Windows, PocketPC 2003

Garmin TOPO-Maps

Bei den Garmin TOPO Deutschland Karten handelt es sich um Karten im Vektorformat auf Basis von Karten im Maßstab 1:25.000. Diese können im Gegensatz zu den oben genannten Karten auch in kartenfähige Garmin-GPS-Empfänger geladen werden. Selbstverständlich können auch hier Routen/Wegpunkte am PC geplant und in den GPS-Empfänger übertragen werden.

Betriebssystem: Windows

Google Earth

Google Earth ist eine kostenlose Software zur Darstellung eines virtuellen Globus aus Satelliten- und Luftbildern. Mit Zusatzprogrammen können Geodaten (und auch Caches) integriert werden.

Betriebssysteme: Windows (2000, XP), Mac OS X (nur ab 10.4)

Die Übersicht

Die folgenden Softwareprodukte sind beim Geocachen hilfreich:

Geocachen mit der Smartphone-App von Groundspeak


Die Firma Groundspeak hat für Smartphones eine Geocaching-Software herausgebracht. Diese nutzt den integrierten GPS-Chip für die Navigation und soll eine anwenderfreundliche Bedienoberfläche mit simulierter Kompassnadel bieten. Geocache-Listen und Trackables können gespeichert werden, bereits gefundene Geocaches können herausgefiltert werden.

Betriebssysteme: iPhone, Android, WindowsPhone 7

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C:GEO - Die kostenlose Geocaching-App


Die kostenlose Alternative zu der App von Groundspeak. Die App ist leider nur für Android erhältlich. http://cgeo.orgEs ist der direkte Zugriff auf das Userprofil und die Cachedatenbank bei Geocaching.com möglich.

Betriebssystem: Android

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Tomtom Navigator


Der Tomtom Navigator (TTN) ist ein Programm zur Straßennavigation mit Autoroutingfunktion. Zur Nutzung des Programms ist natürlich ein am PPC oder Palm angeschlossener GPS-Empfänger notwendig. Es gibt je eine Version fü PocketPCs und Palm Handhelds. Man kann mit dem TTN, weil es ein Straßennavigationssystem ist, natürlich keine Caches im Gelände suchen, aber er erleichtert mithilfe der Geocaching-POIs die Anfahrt zu den Caches enorm. Dabei wird man vom TTN soweit wie möglich auf öffentlichen Straßen an den Cache herangeführt.

POIs zur Nutzung des TTN gibt es auf der Homepage vom Portitzer im Downloadbereich. Einfach downloaden, entzippen und die Dateien in das jeweilige Kartenverzeichnis auf dem PDA/Palm kopieren. Nach einem Neustart des Programms können die POIs im Setup aktiviert werden. Danach sind die Caches dann auf der Karte zu sehen.

Betriebssysteme: PalmOS, POCKET-PC 2002/2003

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Map&Guide Travelbook


Das Map&Guide Travelbook ist Routenplaner und Navigationsprogramm für den Laptop. In Verbindung mit einer GPS-Mouse oder einem GPSr, welcher die Positionsdaten an den Laptop senden kann, entsteht ein Navigationssystem.

Betriebssystem: Windows

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TOURATECH-QV3


TOURATECH-QV3 ist ein vielseitig einsetzbares GPS und eine Navigationssoftware. Routenplanung am PC, Übertragung von Wegpunkten, Tracks und Routen zwischen PC und GPS-Empfängern verschiedener Hersteller sind möglich. Mit einer speziellen Zusatzlizenz können auch die Karten-CDs der Top50-Reihe verwendet werden. Besonderheit: die Verknüpfungsmöglichkeit mit Fotos aus der Digicam. Die Fotos werden anhand der Metadaten der Bilddateien (Datum, Uhrzeit) mit Positionen auf der Karte verknüpft. So weiß man immer, wo welches Foto aufgenommen wurde.

Betriebssystem: Windows

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Oziexplorer / OziexplorerCE


Oziexplorer ist eine universelle GPS-, Routenplanungs- und MovingMap-Software. Wie bei TTQV können Wegpunkte und Routen am PC geplant, bearbeitet und zum GPS übertragen werden. Oziexplorer unterstützt GPS-Empfänger der meisten Hersteller. Es können eigene gescannte Karten geladen und kalibriert werden.

Betriebssysteme: Windows(Oziexplorer), Pocket-PC 2002/2003(OziexplorerCE)

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Fugawi


Fugawi ist eine Navigations-/MovingMap-Software für vielseitige Anwendungen. Routenplanung, Echtzeitnavigation oder Datenübertragung zum GPS-Empfäger sind mit dem PC, Palm oder PocketPC kein Problem.

Betriebssysteme: Windows, Palm, PocketPC

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GPS-Drive


GPS-Drive ist ein Open-Source-Navigationsprogramm.

Betriebssysteme: Linux, FreeBSD

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Glopus


Glopus ist ein Programm speziell für PocketPCs, das Informationen von einem GPS-Empfäger anzeigen und verarbeiten kann. Die Einsatzbereiche reichen dabei vom Wandern über das Fahrradfahren bis hin zum Geocaching.

Betriebssystem: PocketPC 2002

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GPSTuner


Der GPSTuner ähnelt in vieler Hinsicht dem Programm Glopus. Mit selbst kalibrierten Karten ist damit eine Navigation im Gelände möglich.

Betriebssystem: PocketPC 2002/2003

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FollowMe

FollowMe ist ein Programm für PocketPCs und bildet auf dem PPC einen GPS-Empfäger nach. Nützliches Tool für Besitzer eines PPC und einer GPS-Maus.

Betriebssystem: PocketPC 2002/2003

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GeoShrine


Diese Freeware ermöglicht papierloses Geocachen. Es läuft als Java-Programm auf entsprechenden Mobiltelefonen oder PDAs.

Betriebssystem: Java-fähige Betriebssysteme

Auf den folgenden Seiten wollen wir euch einige Tipps und Tricks zu Software, Hardware oder Webseiten aufzeigen. Vorschläge von eurer Seite sind natürlich jederzeit gerne willkommen!

Sendet eure Vorschläge oder eure Bereitschaft zur Mitarbeit einfach an: info(at)geocaching.de
 
 
(Momentan eine unserer Baustellen ;-)  Wir bitten um Geduld.)

Softwaretipps rund ums Thema Geocaching

Auf dieser Seite möchten wir euch Tipps für nützliche Programme zum Thema Geocaching geben. Natürlich kann so eine Seite nie vollständig sein und alle vorhandenen Ressourcen erfassen. Sollten wir wichtige Programme vergessen haben, schickt uns bitte eine Nachricht an info(at)geocaching.de - vielleicht sogar mit eigenen Beiträgen, die wir dann gerne hier veröffentlichen! Vielleicht habt ihr Lust, eine Rezension oder Anleitung zu einem der Programme zu schreiben? Auch hier gilt: Schreibt uns einfach eine E-Mail.

Wir haben die Software für euch in drei Kategorien unterteilt:

Geräte-Tipps


Wer sich ein GPS-Gerät anschaffen will, steht vor der bekannten Entscheidung: Was soll ich kaufen? Welches ist besser? Gibt es Unterschiede? Womit arbeiten denn die anderen Cacher?

Wir versuchen hier an dieser Stelle die nötigen Informationen zu liefern, damit ihr euer Hobby am besten genießen könnt.

  • Allgemeine Grundlagen zu GPS und Geräten gibt es auf den hervorragenden Seiten von Kanadier-Info.
  • Die Grundlagen des Navigierens findet ihr unter Navigation.
  • Des Englischen Kundige finden Vergleiche auch älterer Geräte, Bewertungen und Entscheidungskriterien auf den Seiten des Gpsinformation.net.

GPS-Geräte


Hier kommt ein kurzer Überblick zu den verfügbaren GPS-Geräteherstellern.

Alan


Die Firma Alan bietet z. Z. zwei Geräte für die Outdoor-Navigation an: das MAP500 und MAP600. Sie unterscheiden sich nur durch die im MAP600 vorhandene Autorouting-Funktionalität.

Das MAP500 ist ein ideales Gerät auch für Geocaching-Anfänger. Es liegt preislich im unteren Bereich (ca. 200 EUR inkl. Deutschlandkarte, Stand 2006), verfügt über ein Graustufendisplay und Kartendarstellung. Herausragende Merkmale sind der sehr gute Empfang auch im Wald oder in Häuserschluchten und die Erweiterbarkeit des Speichers mit CF-Karten. Wegpunkte, Tracks, Karten usw. können direkt mit einem CF-Kartenleser auf die Karte geschrieben werden.

Das MAP500 (und 600) verfügt über einen Anschluss für eine externe GPS-Antenne sowie eine serielle Schnittstelle zum Anschluss an PC oder Mac. Wahlweise kann man das Gerät auch mit einem USB-Kabel anschließen.

Es gibt durch die Nutzer-Community eine große Menge freier Software zum Konvertieren von Wegpunkten, Tracks, Karten etc. Mithilfe der Shareware MapEdit lassen sich Karten in anderen Formaten z. B. von Garmin für das MAP konvertieren.

Weitere Informationen, Antworten und Hilfe direkt von Alan Deutschland gibt es hier: alan-germany.de/forum/

Nachtrag: Alan scheint den Vertrieb der Geräte eingestellt zu haben.

Falk


Die LUX-Serie

Die Geräte zur Serie:

  • LUX 30 Deutschland (379,95 €)
  • LUX 30 Austria (379,95 €)
  • LUX 30 Schweiz (489,95 €)

Garmin


Die Dakota-Serie

Ein Dakota wird von Garmin als das Einsteigermodel zum papierlosen Geocachen angepriesen. Die Geräte dieser Serie werden über einen farbigen Touchscreen bedient.

Die Geräte zur Serie:

  • Dakota 10 inkl. Topo Deutschland light (159,00 €)
  • Dakota 20 inkl. Topo Deutschland light (249,00 €)

Das Dakota 20 ist gegenüber dem Dakota 10 mit einem elektrischen Kompass und einem barometrischen Höhenmesser ausgestattet. Zusätzlich ermöglicht es die drahtlose Übertragung von Daten zwischen Garmin-Geräten.

Die eTrex-Serie

Die Geräte zur Serie:

  • eTrex H (99,00 €) - kleines Display mit 4 Graustufen, keine Basiskarte, serielle Schnittstelle
  • eTrex 10 (119,00 €)
  • eTrex 20 (199,00 €)
  • eTrex 30 (249,00 €)

Die Oregon-Serie

Die Geräte zur Serie:

  • Oregon 450 (349,00 €)
  • Oregon 450t (399,00 €)
  • Oregon 550 (399,00 €)
  • Oregon 550t (449,00 €)

Lowrance


Die Endura-Serie

Die Geräte zur Serie:

  • Endura Sierra ( €)
  • Endura Safari ( €)
  • Endura Out&Back ( €)

Die Elite-Serie

Die Geräte zur Serie:

  • Elite-5M ( €)

Magellan


Die eXplorist-Serie

Die Geräte zur Serie:

  • eXplorist GC (149,99 €) - direkte Anbindung an Geocaching.com, vorbestückt mit den beliebtesten Caches weltweit, papierloses Cachen möglich, Display auch bei Sonnenlicht gut lesbar
  • eXplorist 310 (199,99 €)
  • eXplorist 510 (383,12 €)
  • eXplorist 610 (399,99 €)
  • eXplorist 710 (575,20 €)

Trackables - Reisende Gäste


Neben alltäglichen Tauschobjekten gibt es auch sogenannte TravelBugs (engl. "bitten by the travel bug" = "vom Reisefieber gepackt") und Geocoins sowie deren kostenlose Alternativen GeoKrets, GeoLutins und TravelerTags. Dies sind Gegenstände, die von Geocachern von einem Geocache zum anderen transportiert oder untereinander weitergegeben werden und deren dabei zurückgelegter Weg auf speziellen Internetseiten protokolliert wird. Zu diesem Zweck sind all diese Trackables über eine eindeutige Nummern- bzw. Zahlenkombination identifizierbar. Der Eigentümer eines Trackables kann zusätzlich zum einfachen Reisen spezielle Aufgaben definieren. So soll sich ein TravelBug beispielsweise nur in einem bestimmten Land aufhalten, ein GeoKret ein bestimmtes Ziel erreichen oder eine Geocoin bevorzugt nur an bestimmten Orten abgelegt werden. Anhand der Geocaches wird die Distanz (Luftlinie) berechnet, die der "Reisende Gast" zurückgelegt hat. Gelegentlich schließen sich auch Geocacher zusammen, um z. B. ein TravelBug-Rennen zu veranstalten. Hier werden eigene Regeln definiert und dann beobachtet, was passiert.

Bekannte Trackables sind:

Geocoin (GC, Coin)


Eine Geocoin ist eine Art Medaille (nicht Münze, Münzen sind offizielle Zahlungsmittel) und meist mit einer Identifikationsnummer (Trackingcode) versehen. Geocoins kann man z. B. in Geocaching-Shops, bei Onlineauktionen, beim Auftraggeber, Hersteller oder Designer kaufen oder gegen andere Geocoins tauschen. Mittlerweile gibt es mehrere hundert verschiedene Geocoins mit meist jeweils einigen Varianten - und täglich werden es mehr. Man kann sich auch eigene Geocoins herstellen lassen, z. B. mit dem eigenen Logo oder mit einem selbst entworfenen Design. Obwohl Geocoins eigentlich, wie auch TravelBugs, für die Reise durch Caches eingeführt wurden, hat sich schnell ein reger Sammler- und Tauschmarkt entwickelt. Ähnlich wie bei Münzen oder Briefmarken werden die Geocoins gesammelt und oft in Münzalben oder -koffern untergebracht. Häufig werden verschiedene Farbvariationen (Finishes) in verschiedenen Mengen hergestellt, wobei Sammler in der Regel die Varianten mit der geringsten Auflage bevorzugen. Die am höchsten gehandelte Geocoin war eine Moun10Bike Geocoin, die bei einer Charity-Auktion zum Preis von weit über 1.000 US-Dollar den Besitzer gewechselt hat. Die erste Geocoin mit Trackingcode war die Moun10Bike Geocoin #001 (TBD600). Geocoins können nur bei Geocaching.com geloggt werden und sollten daher auch ausschließlich in Caches gelegt werden, die auch bei Geocaching.com gelistet sind.

GeoFaex Coin (Finish: Dyed Black / Auflage: 10 Stück)

  RTEmagicC geofaex coin bn f.jpg           RTEmagicC geofaex coin bn b.jpg

Wie Travelbugs können auch Geocoins mit einer "Mission" auf die Reise geschickt werden.

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Travelbug (TB)


Ein TravelBug ist eine Metallplakette mit einer kleinen Kette, um daran einen Gegenstand zu befestigen, der reisen soll. In die Plakette ist ein Trackingcode (Identifikationsnummer) eingestanzt, mit der sich der TravelBug loggen lässt. Erhältlich sind sie in Geocaching-Shops. TravelBugs können, müssen aber nicht, mit einer Mission/Aufgabe versehen werden. Diese sollte dann von den Geocachern, die den TravelBug weitertransportieren, auch möglichst eingehalten werden. Dazu sollte vom Besitzer, bevor der TB auf die Reise geschickt wird, die Mission z. B. mittels eines laminierten Kärtchens an dem TB befestigt werden. Als TravelBug kann verwendet werden, was einem gerade so einfällt, wie z. B. Schlüsselanhänger, Stofftiere und Ähnliches. Es gibt auch "etwas" exotische TBs wie z. B. einen Feuerwehrschlauch, einen Beton-Bohrkern, einen 12kg-Pflasterstein und sogar einen Traktorreifen (den großen von der Hinterachse!). Der erste TravelBug war der Deadly Duck: Envy (TB1).

TravelBugs können nur bei Geocaching.com geloggt werden und sollten daher auch ausschließlich in Caches gelegt werden, die auch bei Geocaching.com gelistet sind.


Die TravelBugs "Agent Ernie" (Mission: Fliehe vor Agent Bert) und "Agent Bert" (Mission: Verfolge Agent Ernie)

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TravelBug "Celsius" (Mission: Temperaturmessung in allen deutschen Geocaches)


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GeoKret (GK)


GeoKrety.org ist ein nicht kommerzieller, kostenfreier Service. Geokrets (oft auch Geokretys genannt) können selbst erstellt werden. Nach der Registrierung bei GeoKrety.org kann man sich dort in unbegrenzter Anzahl Identifikationsnummern zuteilen lassen, mit denen man seine GeoKrets markiert. Wie beim TravelBug kann auch als GeoKret verwendet werden, was einem gerade so einfällt: Schlüsselanhänger, Stofftiere, Taschenlampen, Münzen, Speicherkarten usw ... Der erste GeoKret hieß Pierwszy GeoKret (GK0001). GeoKrets können in alle Geocaches (egal, auf welcher Plattform diese gelistet sind) gelegt werden, aber nur in den Cachebeschreibungen bei Opencaching wird direkt angezeigt, ob und welche GeoKrets sich im Cache befinden. Geloggt werden GeoKrets auf der Website GeoKrety.org. Ausführlichere Informationen findest du auf der deutschsprachigen GeoKrety-Hilfe-Seite.

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Geolutin


Ein GeoLutin ist vergleichbar mit einem GeoKret. Der Dienst ist kostenlos und nach der Registrierung bei Geolutins.com kann eine Identifikationsnummer abgerufen werden mit der man einen Gegenstand markiert. Obwohl der Dienst 3 Jahre älter ist als GeoKrety.org, wurde er längst nicht so gut von Geocachern angenommen - vermutlich weil die Website anfangs nur in Französisch verfügbar und wenig komfortabel war. So gibt es nach dreieinhalb Jahren erst 1237 GeoLutins.

GeoLutins werden bei GeoLutins.com geloggt, können wie GeoKrets in alle Geocaches gelegt werden, werden allerdings von keiner Geocaching-Datenbank unterstützt.

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Traveler Tag


Auch ein Traveler Tag ist ähnlich wie ein GeoKret. Allerdings ist der Dienst nur teilweise kostenlos. Nach der Registrierung bei TravelerTags.com können bis zu 5 Identifikationsnummern kostenlos abgerufen werden, mit der beliebige Gegenständ markiert werden können. Weitere 5 Nummern kann man sich "verdienen", indem man eine Werbemail an einen Freund versendet. Zusätzliche Nummern sind kostenpflichtig. Fertige Traveler Tags können auf der Website gekauft oder vereinzelt in Geocaching-Shops erworben werden. Erhältlich sind diese als bloße Nummer, aber auch als Medaille aus Metall oder Holz (ähnlich den Geocoins) oder als Plakette (ähnlich den TravelBugs). Geloggt werden Traveler Tags bei TravelerTags.com.

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Bookcrossing-Buch


Bookcrossing ist eine weltweite Bewegung zur kostenlosen Weitergabe von Büchern. Bookcrossing hat zwar nichts mit Geocaching zu tun, lässt sich aber sehr gut damit kombinieren.

Ein Buch wird vor der Weitergabe auf der Bookcrossing-Webseite registriert und bekommt eine eigene BCID (BookCrossing-IDentitätsnummer). Nachdem man das Buch mit einer handschriftlichen Bemerkung versehen oder ein Label eingeklebt hat, auf dem die BCID eingetragen ist, wird es an Freunde weitergegeben oder irgendwo in der Öffentlichkeit liegen gelassen. Empfehlenswert sind dabei wettergeschützte Orte, da manche Bücher über längere Zeit nicht gefunden werden. In der Regel wird dies auch in die Datenbank eingetragen, damit andere Bookcrosser gezielt auf die Suche nach dem Buch gehen können. Der Finder gibt die BCID auf der Webseite ein und kann dann nach Belieben auch noch dazuschreiben, wo er das Buch gefunden und wie es ihm ggf. gefallen hat. Dieser Kommentar wird auf der Seite des Buches gespeichert und per E-Mail automatisch an denjenigen, der das Buch registriert hat, sowie alle anderen Vorbesitzer geschickt. Auf diese Weise können Werdegang des Buches sowie die Meinungen der Leser im Internet jederzeit nachgesehen werden. Allerdings wird nicht jedes Buch gefunden; manche gelten auch monatelang als verschwunden, bis sie doch wieder mit einem Eintrag auf der Projektwebsite auftauchen, andere tauchen nie wieder auf. Das Registrieren von Büchern ist nur den angemeldeten Mitgliedern von Bookcrossing vorbehalten, einen Eintrag schreiben kann dagegen jeder als sogenannter anonymer Finder, sofern er die vollständige BCID kennt. Das Profil jedes angemeldeten Benutzers zeigt das Bücherregal. Dort sind alle Bücher aufgelistet, die von dem entsprechenden Nutzer registriert wurden, sowie alle, die er gefunden oder geschickt bekommen hat. Bei jedem Buch ist ersichtlich, bei welchem Nutzer es sich gerade befindet oder ob es an einem öffentlich zugänglichen Ort zu finden ist. Bei Bookcrossing registrierte Bücher loggt man auf Bookcrossing.com. Deutsche Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt es auf Bookcrossers.de und Geoclub.


Bookcrossing-Buch "Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland"

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Navigation per GPS


GPS-GerätWie funktioniert eigentlich ein GPS-Gerät? Grundinformationen liefert einem meist bereits die Betriebsanleitung. Für alle, die es genauer wissen möchten, gibt es eine sehr schöne und ausführliche Beschreibung der technischen Grundlagen auf den Seiten von Ralf Schönfeld.

Aber was bedeutet das konkret für den Geocacher? Wie geht man am besten vor, worauf ist im praktischen Einsatz zu achten? Was sind das für komische Koordinatenangaben - und wie kann man die umrechnen? Hierzu haben Gerhard Schwanz und Wulf Bramesfeld einige Infos und wertvolle praktische Tipps zusammengestellt, die wir im Folgenden zu einem Gesamttext vereinigt haben. Die jeweilige Autorenschaft ist abschnittsweise gekennzeichnet: [GS] für Gerhard Schwanz, [WB] für Wulf Bramesfeld.

Allgemeines

Koordinatenangaben und deren Umrechnung

Fernnavigation

Navigation im Nahbereich

 

Allgemeines


Die GPS-Empfänger bestimmen laufend (sofern genügend Satelliten genügend stark empfangen werden) ihre Position. Sie bestimmen nur ihre Position, also nicht (!) die Richtung, in die sie blicken bzw. gehalten werden oder montiert sind! Diese Information wird dennoch angezeigt. Verlassen darf man sich auf die Information aber nur bei gutem Empfang und wenn man sich genügend schnell und kontinuierlich in eine bestimmte Richtung bewegt! [GS]

Koordinatenangaben und deren Umrechnung


Erstmal vorneweg die Grundlagen: Wenn du eine der auf Navicache.com, Geocaching.com oder Opencaching.de übliche Koordinaten-Angabe siehst, dann ist das eine Winkel-Angabe in Grad. Was heisst das?

Stell dir vor, im Erdmittelpunkt ist ein Zeiger befestigt, der - je nachdem wie man ihn bewegt - auf jeden beliebigen Punkt auf der Eroberfläche zeigen kann. Dann lässt sich dieser Ort durch die Stellung des Zeigers mit zwei Winkeln beschreiben: Einem Neigungswinkel und einem Umfangswinkel. Der Neigungswinkel kann von +90° (Nordpol) über 0° - das ist die Äquatorallinie - bis -90° (Südpol) gehen. Diesen Neigungswinkel nennt man Breitengrad. Bei Koordinatenangaben wird das Plus-Zeichen üblicherweise durch das Voranstellen eines 'N' für die Nordhalbkugel und das Minus durch ein 'S' für die Südhalbkugel ersetzt.

Der zweite Winkel beschreibt die Umfangsposition. Hier gibt es nicht so einen schönen eindeutigen 0-Wert, wie es der Äquator für den Neigungswinkel ist. Hier wurde auf der Umfangsposition eine willkürliche Bezugslinie gewählt, das ist der 0-Meridian, der durch Greenwich im Westen Londons geht. Dieser Winkel der Umfangsposition wird Längengrad genannt. Wenn man den Längengrad verändert, wandert man im Umfang um die Erde und kommt nach einer Umrundung, also nach 360°, wieder am Ausgangspunkt an. Für die übliche Längengraddarstellung hat sich keine 0°-360°-Darstellung eingebürgert, sondern eine -180°- +180°-Darstellung. Ausgehend vom 0°-Meridian steigen die Längengrade in Richtung Osten an und in Westrichtung reduzieren sich die Werte ins Negative. Genau auf der anderen Seite des Globusses treffen dann der +180°-Längengrad und der -180°-Längengrad aufeinander.

Mit geradzahligen Grad-Angaben kann man aber nicht besonders fein navigieren, denn von Grad zu Grad sind das doch recht große Strecken. Zum Beispiel am Äquator: der Umfang beträgt ungefähr 40.000 km, das bedeutet, dass es von Grad zu Grad etwa 40.000 km/360 = 111 km Strecke sind.

Also arbeitet man mit Bruchteilen von Grad. Für die Darstellung einer Bruchteil-behafteten Gradzahl sind drei verschiedene Darstellungen üblich:

a)

  51,2345°

 sprich 51,2345 Grad

b)

  51°14,07'

 sprich 51 Grad, 14,07 Minuten

c)

  51° 14' 4,2"

 sprich 51 Grad, 14 Minuten, 4,2 Sekunden

Die heute gängigen GPSr(GPSreceiver) beherrschen alle (und noch viel mehr) Formate. Eine kleine Ausnahme sind die Magellan Sporttrak und Meridian-Empfänger, bei denen kann man in Darstellung c) keine Nachkommastellen eingeben. Dies ist aber kein echtes Problem, da Darstellung b) für Geocacher üblicher und auch etwas genauer ist. So kann man sein GPSr als Koordinatenumrechner verwenden.

Zudem kann man die Koordinatendarstellung in den verschiedenen Kartenprogrammen (Top50-Karten, Garmin Map-Source, Fugawi, Oziexplorer) umschalten, so dass man diese als Konverter missbrauchen kann. Einzig Magellan Mapsend macht eine Ausnahme, man kann in den oben genannten Formaten die Daten eingeben, die Daten werden jedoch alle ins Format b) umgerechnet und angezeigt.

Und natürlich kann man diese Umrechnung mit einem technisch-wissenschaftlichen Rechner bewerkstelligen. Mit einem einfachen Grundrechentaschenrechner oder für gute Kopfrechner geht das aber auch:

Das Umrechnen funktioniert nicht anders als bei den Sekunden und Minuten der Zeit, nämlich 60 Sekunden sind eine Minute und 60 Minuten sind ein Grad.

Nehmen wir nochmal das Beispiel von oben: 14 Minuten sind 14/60 Grad also 0,2333 Grad. Die 4,2 Sekunden sind 4,2/60 Minuten, also 0,07 Minuten.

Wenn Du zum Beispiel von Darstellung c) in Darstellung b) umrechnen willst, nimm die Sekunden, rechne sie in Minuten um (4,2/60 = 0,07) und addiere sie zu den Minuten (14+0,07 = 14,07)

Um weiter von b) nach a) zu rechnen, musst du die Minuten nur noch in Grad umrechnen. Also 14,07/60 = 0,2345 und addiere es zu der Gradzahl 51, also 51,2345.

In die andere Richtung geht's aber auch, also von a) nach b): Nimm den Nachkommaanteil der Gradzahl 51,2345 (also 0,2345), multipliziere mit 60 und du hast die Minuten: 14,07. Von dort weiter nach c): nimm den Nachkommateil der Minuten 0,07, multipliziere mit 60 und du hast die Sekunden.

Ist doch gar nicht so schwer, oder? [WS]

Fernnavigation


Bei der Fernnavigation ohne Straßendaten und ohne topografische Daten ist lediglich zu beachten, dass dort, wo das Gerät hinzeigt, in der Regel keine Straße ist bzw. immer dann z. B. ein Fluss quert, wenn man es nicht gebrauchen kann. Ein wenig Recherche im Vorfeld mit Straßenkarten oder topografischen Karten ist also sinnvoll. [GS]

Navigation im Nahbereich (die letzen Meter)


Im Nahbereich gibt es zwei Probleme: Erstens das unbekannte Gelände und zweitens die Ungenauigkeit des GPS.

Obwohl die GPS-Empfänger theoretisch nur 3-4m Abweichung haben können, sieht das in der Praxis meist anders aus, da die Satellitenkonstellation ungünstig oder der Empfang schlecht ist. Hierdurch gibt es zum Teil gravierende Abweichungen in der Entfernungsanzeige und vor allem auch in der Anzeige der Richtung.

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, mehrere Messungen (besser auch an verschiedenen Orten oder gar Zeiten) durchzuführen, um die Ergebnisse zu validieren.

Ebenfalls hilfreich ist ein Kompass (manche GSP-Empfänger haben einen eingebaut). Mit diesem kann die Richtung zum Zielpunkt auch bestimmt werden, wenn das GPS die genaue Himmelsrichtung nicht liefern kann (siehe Allgemeines).

Man bedenke auch, dass nicht nur beim Suchen des Caches Ungenauigkeiten bei der Ortsbestimmung auftreten, sondern auch beim Ablesen der Koordinaten beim Ausbringen des Caches. Im schlimmsten Falle addieren sich die Fehler. Beim Ausbringen eines Caches und beim Bereitstellen der Koordinaten muss noch sorgfältiger gearbeitet werden. Bei jeweils 7m Abweichung und Addition der Fehler (beim Ausbringen und später beim Suchen) liegt man schon 14m daneben. Nimmt man nun die Fläche eines Kreises mit 14m Radius (die man nun ja absuchen muss), so erhält man ca. 615qm. Wenn der "Schatz" vergraben ist, hat man ein wenig zu tun... [GS]

Viel Spaß beim Geocachen. Happy hunting!

Anleitung zum Finden eines Cache

In 4 Schritten zum erfolgreichen Cachfund.

Schritt 1 - Die Informationsbeschaffung

Schritt 2 - Die Vorbereitung

Schritt 3 - Die Suche

Schritt 4 - Der Fund

Schritt 1 - Die Informationsbeschaffung


Nachdem du dich für einen Cache entschieden hast, wirst du immer noch ein paar weitere Informationen benötigen.

Zuallererst wird dich die ungefähre Lage des Cache interessieren. Auf allen Cacheseiten findest du einen Link zu Mapquest, Googlemaps oder ähnlichen Karten, die dir die Lage verraten. Wenn du weißt, wo der Cache in etwa liegt, ist es ein Einfaches, eine Möglichkeit zu finden, wie du dorthin gelangst. Ob du hierfür ein KFZ, den ÖPNV oder das Fahrrad benutzt (wobei Letzteres natürlich das beste aller Verkehrsmittel ist smiley-smile ), ist dir selbst überlassen. Vielleicht ist der Cache ja auch so nah, dass du zu Fuß gehen kannst.

Besonders wenn der Cache eine längere Anfahrt benötigt oder in einem Naturgebiet liegt, bietet es sich an, eine topografische Karte des Gebiets zu besorgen. Am besten eine mit eingezeichneten Koordinatengittern. Dann kannst du die  (fast) exakte Lage des Verstecks bereits zu Hause ermitteln. Außerdem hilft dir die Karte dabei, die Entfernung zum Versteck besser abzuschätzen - auch in Deutschland kann der Weg ziemlich lang werden, wenn man dachte, es seien nur 2 km und in Wirklichkeit waren es 6 km oder mehr, weil auf dem Weg zum Cache eine Autobahn, ein Flusslauf o. Ä. im Weg war und ein größerer Umweg benötig wurde.

 
Bedenke bitte: Dein GPS-Empfänger gibt dir immer nur die Entfernung der direkten Luftlinie zum Ziel an.

Wichtig ist auch, die Logs deiner Vorgänger zu lesen, sie enthalten oft wertvolle Hinweise. Den eventuell vorhandenen Hint (der komisch kryptische Text, der unter manchen Cachebeschreibungen steht) kann man natürlich auch zu Hilfe nehmen. Um sich den Spaß am Schatzsuchen aber nicht gleich zu verderben, sollte man lieber den Ausdruck der Cacheseite mitnehmen und erst im Bedarfsfall den Hint vor Ort entschlüsseln. Das Gleiche gilt prinzipiell auch für die Fotohints. Eventuell hast du ja auch ein Smartphone mit Internetzugang und kannst unterwegs noch einmal ins Internet gehen. Bei einigen Caches - besonders bei Multi-, aber auch bei einigen Rätselcaches - wirst du diesen Ausdruck auch unterwegs benötigen, um den Schatz finden zu können.

 

Schritt 2 - Die Vorbereitung


Nachdem du nun weißt, wo sich der Cache in etwa befindet und wie du dort hinkommst, ist es eventuell noch notwendig, im Vorfeld einige Informationen zu beschaffen. Besonders bei den "Besonderen Caches" brauchst du oft Geburtsdaten, Namen, Größen o. Ä., um die richtigen Koordinaten berechnen zu können. Wenn du dies alles erledigt hast, kann es eigentlich schon losgehen.

Bei einigen wenigen Schätzen ist es wichtig, nicht allein loszuziehen und eine spezielle Ausrüstung mitzunehmen (z. B. ultraviolettes Licht, Kletterausrüstung, ...). Solche Caches solltest du nur dann in Angriff nehmen, wenn du die entsprechenden Voraussetzungen erfüllst.

 

 

Schritt 3 - Die Schatzsuche


Jetzt bist du bereit für die Jagd.

Im Normalfall sollte es recht einfach sein, bis auf circa einen Kilometer an den Cache heranzukommen. Verlasse dich unterwegs eher auf die Karte als auf das GPS-Gerät. Es wird mit Sicherheit vorkommen, dass du zwischendurch wegen Bäumen, Bergen oder hohen Gebäuden mal das Signal verlierst.

 
Erfahrungsgemäß ist es für den GPS-Empfänger einfacher, ein "verlorenes" Signal wieder zu bekommen, als nach dem Neueinschalten ein sehr schwaches Signal zu finden - deshalb ist es besser, den Empfänger die ganze Zeit eingeschaltet zu lassen.

Falls du auf Waldwegen unterwegs bist, können die Schilder der ausgezeichneten Wege recht klein sein und leicht übersehen werden. Oft findet man auch gar keine oder nur eine einfache Farbmarkierung. Versuche also, in solchem Gelände möglichst oft deine Position mit der Karte abzugleichen. Hierfür ist auch ein Kompass sehr hilfreich.

Wenn du einen Cache in einem ausgedehnten Naturgebiet suchen möchtest, markiere deinen Startpunkt (Auto, Bahnhof, Bushaltstelle) beim Losgehen mit einem Waypoint. Dieser kann dir helfen, auch wieder hierher zurückzufinden. Denn wenn du erst einmal mitten in der Schatzsuche bist, ist die Orientierung schnell verloren. Alternativ kannst du auch deine Route "tracken" und am Ziel die Funktion "Trace back" aufrufen. Die meisten GPS-Geräte bieten diese Funktion an. Wenn du bis auf ca. 100 Meter an den Cache herangekommen bist, solltest du die Signalqualität überprüfen. Wenn der Positionsfehler im deutlich zweistelligen Bereich liegt oder das Signal sehr schlecht ist, solltest du dich eher auf die Entfernungsangaben verlassen als auf den Richtungspfeil. Manchmal reicht es aber auch schon, ein wenig Geduld zu haben und zu warten, bis das Signal besser wird. Oft dauert dies nur wenige Minuten. Wenn du die Position des Cache bereits in der Karte lokalisiert hast oder die Lage eindeutig ist, ist natürlich alles im grünen Bereich.

Trotzdem sind die letzten 10 bis 30 Meter oft am schwierigsten. Nur selten wird man direkt bis vor den Schatz geführt und wenn doch, gibt es immer viele Möglichkeiten, einen Cache zu verstecken. Es ist deshalb sehr hilfreich, sich in die versteckende Person ("Cache-Owner") zu versetzen. Wo würde ich einen Cache verstecken? Sind hier unnatürliche Erhebungen (Steinhaufen), Baumstümpfe oder Ähnliches, unter denen der Cache versteckt sein könnte? Ist der Schatz vielleicht unter der Parkbank oder hinter dem Verkehrsschild versteckt? Um das genaue Versteck besser eingrenzen zu können, ist es hilfreich, zu wissen, um was für einen Cachetyp es sich handelt.

 

Schritt 4 - Der Fund


Glückwunsch, du hast den Schatz gefunden und dich endgültig mit dem Geocachingfieber angesteckt. smiley-smile

Bevor du den Schatz hebst, sieh dich noch einmal gut um! Achte darauf, dass du unbeobachtet bist. Das ist bisweilen nicht ganz einfach und zeitaufwendig, aber leider gibt es genug Vandalen. Trage deinen Besuch im Logbuch ein, vielleicht kannst du auch noch ein wenig mehr als deinen Nicknamen und das Datum/die Uhrzeit eintragen. Einige Logbücher sind wirklich nett zu lesen. Dann kannst du einen Gegenstand aus dem Cache tauschen. Üblicherweise solltest du darauf achten, halbwegs gleichwertige Dinge zu tauschen. Auch diesen Tausch trägst du ins Logbuch ein. Manche Leute tragen sich nur ins Logbuch ein - die Leistung, den Cache zu finden, reicht ihnen -, ein Vermerk wie "no trade" o. Ä. ist aber auch dann angemessen. 

 
Denkbar ungeeignet für einen Cache ist/sind:
  • alles, was irgendwie "ab 18" ist - denke bitte daran, dass der Cache auch von Kindern gefunden werden könnte.
  • Lebensmittel - auch Eingeschweißtes und Konserven. Tiere haben einen wesentlich besseren Geruchssinn als Menschen und könnten von den Gerüchen angelockt werden.
  • alles, was bei veränderten Umweltbedingungen - der Cache liegt schließlich das ganze Jahr über draußen - seinen Aggregatzustand in irgendeiner Form ändert (z. B. auch Kerzen oder Seife!). Diese Dinge können den Cache ekelig verunstalten bzw. völlig unbrauchbar machen.

Verschließe den Cache wieder gründlich und verstecke ihn genau da, wo du ihn gefunden hast. Versuche auch deine Spuren zu verwischen und eine eventuelle "Tarnung" (Steine, Astwerk u. Ä.) wiederherzustellen. Wenn nötig kannst du auch eine eventuell beschädigte Plastiktüte austauschen oder einen defekten/stumpfen Kugelschreiber auswechseln, einen Bleistift anspitzen oder einen von innen feuchten Cache "trockenlegen" - der Cache-Owner wird es dir danken. Wenn du wieder zu Hause bist, trage deinen Fund auch auf der Cacheseite bei www.Geocaching.comwww.Navicache.com und/oder www.opencaching.de ein. Ein Hinweis über den Zustand des Cache ist besonders dann wichtig, wenn er definitiv nicht mehr da oder in irgendeiner Form beschädigt ist (Feuchtigkeit im Behälter, volles Logbuch o. Ä.). Nach mehreren Exkursionen zu Geocaches in deiner Gegend wirst du sicher bald deinen eigenen platzieren wollen.

Willkommen in der aufregenden Welt des Geocachings.

Anleitung zum Erstellen und Verstecken eines Caches

Die Vorüberlegungen


Du möchtest also einen Geocache verstecken? Klasse! Lies weiter. Falls du gerade erst von Geocaching gehört hast, lies auch die FAQ (Frequently Asked Questions), eine Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen. Von anderen Cachebeschreibungen kannst Du dich ebenfalls inspirieren lassen.

Diese Anleitung führt dich in 5 Schritten zum Erfolg:

Schritt 1 - Suche ein Versteck

Schritt 2 - Den Cache vorbereiten

Schritt 3 - Den Cache verstecken

Schritt 4 - Den Cache eintragen

Schritt 5 - Betreue den Cache

Vor allem solltest du bedenken, dass die meisten Geocacher auf "Schatzsuche" gehen wollen. Der Reiz des Spiels liegt darin, Rätsel zu lösen, ein kleines Abenteuer zu erleben, einen Grund zu haben mit Partner/in, Kindern, Hund (Schirm, Charme und Melone ;-) ) mal wieder einen Sonntagnachmittag draußen zu verbringen, einen Ort aufzusuchen, den man sonst nicht gesehen hätte - obwohl er sehr interessant ist - eine tolle Radtour oder Wanderung zu machen und zum Abschluss des Ganzen einen Schatz zu heben. Nur die wenigsten Geocacher wollen ihre "Gefunden-Statistik" auf Biegen und Brechen verbessern und deshalb an einem Tag so viele Caches wie irgend möglich heben.

Wenn du diese Dinge für dich geklärt hast, kannst du dich fragen, was für einen Cachetyp du verstecken möchtest. Soll es nur ein Microcache sein? Am Besten noch als Drive-In auf Deinem Arbeitsweg? (Siehe oben: Besser nicht, obwohl es auch da ein paar ganz Nette von gibt ;-) ) Oder möchtest du den Leuten eine schöne Aussicht oder ein interessantes Gebäude näher bringen? Vielleicht soll es auch ein so schwieriger Regular Cache werden wie Enigma #1? Wenn Du dir darüber im Klaren bist, ist es an der Zeit, für deinen Cachetyp ein passendes Plätzchen zu suchen.

Schritt 1 - Suche ein Versteck


 
  • Es sollte so angelegt sein, dass der Cache nicht allzu leicht unabsichtlich gefunden wird.
  • Es sollte in einer interessanten Ecke sein. Was genau "interessant" ist, ist natürlich reine Geschmacksfrage. Schaue dir hierfür am besten mal die Logs einiger Caches an - so bekommst du ein recht gutes Gespür dafür, was "gut ankommt".
  • Es sollte unter Berücksichtigung von geltenden Gesetzen erreichbar sein (Privateigentum, Naturschutz).

Wenn der Cache auf Privatbesitz versteckt werden soll, frage vorher den Eigentümer um Erlaubnis und denke auch daran, dass dieser Privatgrund eventuell nicht ständig betreten werden kann. Wenn der Schatz in öffentlichen Einrichtungen (Park, Zoo, etc.) versteckt werden soll, kontaktiere eine zuständige Person, sonst ist er vielleicht bei der nächsten Aufräumaktion weg.

Du bist letztlich verantwortlich für den Cache, also kümmere dich darum, dass Du die Regeln und Gesetze für die Gegend kennst, in der der Cache versteckt werden soll.

GPS-GerätWichtig: Bitte behandle die Gebiete, in denen du einen Cache verstecken möchtest, rücksichtsvoll. Respektiere bitte die geltenden Gesetze zum Landschafts- und Naturschutz und bedenke, dass du als Cache-Owner nicht der einzige sein wirst, der hier in Zukunft herkommen wird.

Wenn du ein Versteck gefunden hast, gehe noch einmal in dich und versuche herauszufinden, ob diese Stelle tatsächlich für einen Cache geeignet ist. Du solltest dich z. B. fragen, ob

  • diese Stelle aus Sicht des Landschafts- und Naturschutzes wirklich geeignet ist.
  • ein Cache an dieser Stelle vielleicht die moralischen und/oder religiösen Werte/Gefühle anderer verletzen kann? Mancher könnte pikiert sein, wenn eine Gedenkstätte für Kriegsopfer o.ä. als Schatzversteck herhalten muss.
  • das Suchen und Loggen des Schatzes an dieser Stelle ungefährlich ist? Wenn du einen Schatz versteckst, der nur in der Nacht zu finden ist, kann es in einigen Großstadtparks oder Jagdgebieten schon mit einem gewissen Risiko behaftet sein, sich dort aufzuhalten.
  • der Cache an dieser Stelle wirklich auch zu loggen ist? Oder ist ein so starker Publikumsverkehr, dass man nur mitten in der Nacht an den Cache rankommen würde?
  • diese Stelle auch für andere wirklich interessant sein kann. Ist der Ort auch objektiv was Besonderes? (historische Gebäude, klasse Aussicht auf den Hafen, schöner Rundum-Blick über die Berge, Hügelgräber o.ä.)
  • du vielleicht das Versteck interessanter gestalten kannst, indem du nicht die direkten Cache-Koordinaten angibst, sondern die Schatzsucher noch ein wenig umherführst? Erinnere dich an deine Kindertage - wann hat dir das Ostereiersuchen am meisten Freude bereitet? Doch wohl immer dann, wenn die Verstecke nicht allzu offensichtlich waren, oder?!

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Schritt 2 - Den Cache vorbereiten


Zuerst benötigst du einen Behälter. Bewährt haben sich Gefrierdosen der mittleren Preisklasse - die ganz billigen Dosen brechen oft bei Kälte, und die teuren sind ganz einfach zu teuer ;-). Auch alte Munitionskisten sind sehr gut geeignet, man sollte aber ein Modell mit Gummidichtung wählen. Kunststoffrohre (HT-Rohr), Salbendosen, Tee- und Kaffeedosen, wasserdichte Dokumentenbeutel etc. sind ebenfalls brauchbar. Weitgehend unbrauchbar sind die Eisschachteln aus dünnem Plastik - sie gehen zu einfach kaputt. Bei der Verwendung von Gläsern berücksichtige bitte, dass ihr gewölbter Glasboden als Brennglas fungieren kann (Brandgefahr!).

Unabhängig vom verwendeten Behälter solltest du ihn, von außen gut lesbar, als Geocache markieren. Kennzeichne ihn so, dass jemand, der nicht mitspielt, herausbekommt, was es ist, und es nicht für einen gefährlichen Gegenstand hält (Bombe, etc.). Schreibe auf den Behälter mit wasserfestem Stift

        "Offizieller Geocache"; "Cachename"; "Koordinaten"; "Bitte nicht entfernen oder beschädigen!" und evtl. "eMail-Adresse"

Zu viel Information ist besser als zu wenig.

Als Schreibgerät für das Logbuch haben sich weiche Bleistifte (evtl. Spitzer beilegen) besser bewährt als Kugelschreiber, da Letztere bei hohen Temperaturen auslaufen können, bei nassem Papier nicht gut schreiben bzw. die Schrift verläuft und bei Temperaturen unter Null °C einfrieren.

PETlinge

Als Logbuch kannst du je nach Cachegröße einen DIN A5 oder DIN A6 Spiralblock, ein kleines Notizbuch oder einfach nur einen selbst angefertigten Zettel verwenden (Links zu Vorlagen findest Du im folgenden Absatz und in der Rubrik "Links"). Wenn du es ganz professionell angehen möchtest, kannst du natürlich auch einen wasserfesten "Outdoor Notizblock" aus dem Trekkinghandel verwenden. Inzwischen gibt es aber auch einige Online-Shops die sich auf Geocaching-Artikel spezialisiert haben.

Es empfiehlt sich, auch einen Zettel beizulegen, der die Finder willkommen heißt und sie informiert, was das alles soll (falls sie den Cache zufällig gefunden haben). Vorbereitete Cache-Zettel gibt es von verschiedenen Quellen und in unterschiedlichen Formaten:

von Navicache.com

von Geocaching.com

Last but not least kannst du nun noch einige Tauschgegenstände in den Cache legen. Es ist zu empfehlen, muss aber nicht notwendigerweise sein!

Einige Ideen für den Cache-Inhalt:
  • Einwegkamera - Lege eine hinein und bitte jede/n, ein Bild von sich zu machen und die Kamera wieder zurückzulegen. Du kannst die Bilder später entwickeln lassen und online auf der Cache-Webseite zeigen.
  • Spielzeug, Stofftiere, usw.
  • Schlüsselanhänger, Buttons, Pins, usw.
  • CDs, DVDs, Disketten (bitte keine Raubkopien!) 
  • USB-Sticks
  • Gutscheine
  • "historische" oder seltene Münzen
  • ...

Es hängt von Dir ab, was du in den Cache legen möchtest. In den meisten Fällen reichen aber um die 5-10 € aus, um einen ordentlichen Cache auszustatten.

Denkbar ungeeignet für einen Cache sind:

  • Alles, was irgendwie "ab 18" ist - denke bitte daran, das der Cache auch von Kindern gefunden werden könnte.
  • Lebensmittel - auch Eingeschweißtes und Konserven. Tiere haben einen wesentlich besseren Geruchssinn als der Mensch und könnten von den Gerüchen angelockt werden.
  • Alles was bei veränderten Umweltbedingungen - der Cache liegt schließlich das ganze Jahr über draußen - seinen Aggregatszustand in irgendeiner Form ändert (z. B. auch Kerzen, Seifen...). Diese Dinge können den Cache ekelig verunstalten bzw. völlig unbrauchbar machen.
  • Alkohol, Feuerzeuge, Streichhölzer, Messer, ....
  • Selbstgebrannte CDs/DVDs, sofern die Inhalte nicht aus eigener Produktion stammen.
  • Alter Kram, den beim letzten Flohmarkt schon keiner mehr haben wollte.

Feuchtigkeitsempfindliche Gegenstände, wie z.B. das Logbuch und den Hinweiszettel, sollte man noch zusätzlich in einen wiederverschließbaren Gefrierbeutel (am besten solche mit "Reissverschluss", z.B. ZipLoc) stecken. Dies sorgt gleichzeitig für ein bisschen Ordnung im Geocache, da man nicht erst den ganzen Behälter ausleeren muss, um an den Bleistift zu kommen (der in solchen Fällen ja grundsätzlich in der untersten Ecke liegt ;-) ).

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Schritt 3 - Den Cache verstecken


Nun kommt der schwierigste Teil!

  1. Stelle deinen GPS-Empfänger auf das WGS84-Kartendatum ein (siehe Gebrauchsanleitung), dies ist das Kartendatum mit dem international beim Geocaching "gearbeitet" wird.
  2. Die GPS-Koordinaten sollten so dicht am Cache aufgenommen werden, wie es irgend möglich ist.
  3. Wenn dein GPS-Empfänger über eine Averaging-Funktion (deutsch: "Mitteln") verfügt, benutzte diese, um möglichst exakte Werte zu erhalten. Du kannst aber auch mehrfach (ca. 10x) aus verschiedenen Richtungen auf den Cache zugehen, einen Wegpunkt aufnehmen, dich wieder entfernen und dann den besten Wert nehmen oder selber einen Mittelwert aus den Werten errechnen.
  4. Schreibe die Koordinaten auf's Logbuch und auf den Cachebehälter.
  5. Ein paar Zeilen im Logbuch über das Zustandekommen des Verstecks sind auch möglich. Hier kannst Du auch auf Details eingehen, die in der Online-Beschreibung zu viel verraten würden.
  6. Falls nötig, "tarne" Deinen Schatz noch entsprechend der Umgebung. Hierbei sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. In der Regel gilt: Je ungewöhnlicher, desto besser.

Bitte vergrabe den Cache nicht! Da die vom GPS-Empfänger gelieferten Koordinaten niemals exakt sind, entsteht sonst in der Umgebung des Verstecks sehr schnell eine kleine Kraterlandschaft. Bedenke: Auf eine Fläche von nur 10x10m passen ganze 2500 Löcher im 20x20cm Format - da dauert die Suche unter Umständen etwas länger. Und nach dem 1000sten Spatenstich vergeht selbst dem hartnäckigsten Geocacher die Lust ;-).

Wenn Du noch keine Erfahrung hast oder es ein sehr aufwendiger Cache ist, der z.B. mathematische Berechnungen erforderlich macht oder mehrere Stationen beinhaltet, lasse die Angaben kontrollieren/testen, bevor du ihn veröffentlichst, z.B. durch einen Probelauf mit einem anderen Cacher. Es ist sehr ärgerlich, wenn man nach einer langen Anfahrt den Cache wegen eines "Zahlendrehers" oder mehrdeutiger Hinweise nicht findet.

Schaue dir dein Versteck und die Umgebung noch mal an:

  • Ist es möglich, den Schatz sehr leicht zufällig zu finden? Das wäre nicht gut.
  • Hat man in der Umgebung einen brauchbaren Sat-Empfang, oder wird die Schatzsuche schon hunderte Meter vor dem Versteck zum "Blindflug"?
  • Habe ich auch alles wieder eingepackt, was nicht zum Cache gehört? (Kompass, Brotpapier, etc.)

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Schritt 4 - Den Cache veröffentlichen


Um den Cache zu veröffentlichen hast du mehrere Möglichkeiten:

  1. www.geocaching.com - Die grundlegenden Funktionen, die zum Cachen nötig sind, stehen allen Mitgliedern kostenlos zur Verfügung. "Premium Mitglieder" die die Website finanziell unterstützen, haben Zugriff auf einige weitere zusätzliche Funktionen. Geocaching.com verfügt über die weltweit größte und meistgenutzte Datenbank. Die Caches werden nach Absenden des Formulars durch einen sogenannten "Reviewer" kontrolliert und, sofern er den Guidelines (Richtlinien) entspricht, von diesem "freigeschaltet".
  2. www.opencaching.de - Diese nicht kommerzielle Seite ist das jüngste Mitglied im Bereich des Geocaching-Supports. Hochgeladene Caches sind in der Regel sofort verfügbar. Die Seite ist noch im Aufbau und wird von engagierten Cachern stetig weiterentwickelt.
  3. www.navicache.com - Diese Seite ist ebenfalls nicht kommerziell. Gemeldete Caches stehen meist sehr schnell zur Verfügung, weil die Gegenschau durch das Navicache-Team i.d.R. rasch geschieht. Das Layout ist allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig und auch der Rest der Website könnte etwas "frischen Wind" vertragen.

Auf allen drei Websites steht zum Veröffentlichen eines Caches ein Formular zur Verfügung. Um den Schwierigkeitsgrad Deines Schatzes einordnen zu können, kannst du das Bewertungssystem auf www.geocaching.de verwenden. Versuche aber nicht, dein Versteck durch einen niedrigeren oder höheren Schwierigkeitsgrad interessanter zu machen. Ein kleiner Absatz, über den Du achtlos hinwegsteigst oder ein schmaler Durchgang, der dir unter Umständen nicht mal auffällt, kann für andere (z.B. mit Rollstuhl, Kinderwagen, Fahrrad, etc.) ein unüberwindbares Hindernis sein.

 

Wichtig: Wenn du Deinen Cache bei geocaching.com eintragen möchtest, achte bei Deiner Cachebeschreibung auch darauf, dass du das amerikanische Rechts- und Moralempfinden nicht störst. Andernfalls kann es passieren, dass Dein Cache nicht freigeschaltet wird. Lies hierzu auch die Nutzungsbedingungen durch.

Ansonsten:

  • Wenn der Cache sehr gut versteckt ist, gib Tipps zum Versteck auf der Online-Cacheseite.
  • Wenn der Cache in eintrittspflichtigen Einrichtungen versteckt ist, vermerke dies ebenfalls auf der Online-Cacheseite. Nicht alle Geocacher sind bereit, zum Heben eines Schatzes Eintrittsgelder zu bezahlen. Die Höhe dieser Kosten und gegebenenfalls die Öffnungszeiten der Einrichtung solltest du auch vermerken.
  • Wenn der Cache auf Privatbesitz oder einem eingezäunten Grundstück liegt, sollte auch das erwähnt werden.

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Schritt 5 - Betreue den Cache


Wenn ein Cache erst einmal versteckt ist, gibt es nicht mehr viel zu tun. Normalerweise erfährst du über die Logs deiner Besucher, wenn ein Cache beschädigt oder abhanden gekommen ist. Aber auch andere Hinweise bekommst du über die Logs. Wenn sich Anmerkungen über Unrat o.ä. am Cacheort häufen, solltest du allerdings in Betracht ziehen, den Cache zu verlegen. Mit der Zeit kann sich aber auch innerhalb des Caches etwas "Unrat" angesammelt haben, der gelegentlich entfernt werden sollte. Eine kleine Porzellanfigur, an der schon sämtliche Ecken abgebrochen sind, oder ein Ü-Ei-Steckspielzeug, bei dem die Hälfte fehlt, wird keiner mehr haben wollen. Es kann also nicht schaden, den Cache alle paar Monate mal "vorbeugend" zu besuchen.

Hin und wieder muss das Logbuch ausgewechselt werden oder ggf. eine neue Einwegkamera im Cache hinterlegt werden. Es kann auch sein, dass z.B. der Jagdpächter mit dir in Kontakt tritt und dich bittet, den Cache zu entfernen. Dieser Bitte solltest Du in der Regel nachkommen, denn wenn Du den Cache nicht selbst entfernst, wird er vermutlich irgendwann einfach "verschwunden" sein - und mit ihm auch das "Wertvollste" im Cache: das Logbuch!

Und nun wünscht euch das gesamte Geocaching.de-Team

Viel Spaß beim Geocaching!

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