Fuchsbandwurm
© Dr. Oleg Ditrich www.bf.jcu.cz With permission of Roman Kuchta. | Damit man sich mit dem Fuchsbandwurm anstecken kann, müssen die Eier des Tieres in den Verdauungstrakt gelangen. Dies kann z.B. über Kot oder Körperflüssigkeiten passieren. Der Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis oder E. vogeli) ist ein Parasit, der nicht nur den Fuchs, sondern auch Kleinnager, Katzen und seltener Hunde und Menschen befallen kann. Im Menschen verursachen die Echinokokkenfinnen, die sich vorwiegend in der Leber ansiedeln, schwere Organsschäden, die leider meist tödlich verlaufen. Glücklicherweise ist die Ansteckung mit der sogenannten alveolären Echinokokkose aber extrem selten: im Jahr 2004 gab es in Deutschland 17 Fälle (2003: 21; Schweiz: jährlich ca. 10 Fälle) (Quellen: DE: RKI, CH: Schweizerisches Tropeninstitut). |
©Niklaus Weiss www.infektionsbiologie.ch |
Als Infektionswege kommen also in Betracht
Deshalb gilt:
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Die Inkubationszeit beim Menschen ist sehr unterschiedlich und dauert Monate bis zu 10-15 Jahren. Weil die Leber ein sehr leistungsfähiges Organ ist, werden Leberschäden oft erst zu spät bemerkt. Unbehandelte Echinokokkosen führen i.d.R. zum Tod! |
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Tipp: Vor dem Snack mit alkoholhaltigen Reinigungstüchern die Hände gründlich reinigen. ACHTUNG: Dies reduziert die Ansteckungsgefahr, kann sie aber nicht völlig ausschließen, da Fuchsbandwurmeier gegen Alkohol relativ resistent sind!
Weitere unappetitliche Details will ich euch hier ersparen, wer mehr Informationen haben möchte findet die u.a. in der Broschüre:
"Der Kleine Fuchsbandwurm - Verbreitung und Infektionsrisiko"
sie ist für 0,50 Euro zuzüglich Versandkosten erhältlich beim:
Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V.
Kernerstr. 9
70182 Stuttgart
Tel. (07 11) 2 68 43 60
Fax (07 11) 26 84 36 29
E-Mail: info@landesjagdverband.de
Im Web:
Viel Spaß beim Geocaching!
Diese Texte wurden von dull Geocaching.de zur Verfügung gestellt.
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