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Neuste Spiele Rezension

Geocaching Brettspiel "Treasure Hunt"

Wir testen für euch eines der ersten Geocaching-Brettspiele weltweit.

Das Spiel, welches von René van den Berg entwickelt wurde und über den "Catch Me Games"-Verlag auf den Markt kam (weitere Infos über den Ersteller unten), trägt den Namen "Treasure Hunt"

Das Spiel ist für 2-4 Spieler konzipiert, dauert min. 45 Minuten und ist für Spieler ab 8 Jahren geeignet.

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Damit man sich mit dem Fuchsbandwurm anstecken kann, müssen die Eier des Tieres in den Verdauungstrakt gelangen. Dies kann z. B. über Kot oder Körperflüssigkeiten passieren. Der Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis oder Echinococcus vogeli) ist ein Parasit, der nicht nur den Fuchs, sondern auch Kleinnager, Katzen und seltener auch Hunde und Menschen befallen kann. Im Menschen verursachen die Echinokokkenfinnen, die sich vorwiegend in der Leber ansiedeln, schwere Organsschäden, die leider meist tödlich verlaufen. Glücklicherweise ist die Ansteckung mit der sogenannten alveolären Echinokokkose aber extrem selten: Im Jahr 2004 gab es in Deutschland 17 Fälle (2003 waren es 21; in der Schweiz sind es jährlich ca. 10 Fälle) (Quellen: DE: RKI, CH: Schweizerisches Tropeninstitut).

Als Infektionswege kommen also diese in Betracht:

  1. Kot (z. B. an Blättern, Beeren etc.)
  2. Speichel (z. B. durch deinen Hund)
  3. essen ungewaschener, roher Früchte
  4. anfassen von infizierten Tieren, die entsprechende Ausscheidungen/Flüssigkeiten am Fell haben

Deshalb gilt:

  1. Keine ungewaschenen, rohen Früchte essen.
  2. Nach dem Anfassen deines Hundes gründlich die Hände waschen.
  3. Nach Möglichkeit darauf verzichten, mit schmutzigen Händen Gesicht oder Nahrung anzufassen.

Die Inkubationszeit beim Menschen ist sehr unterschiedlich und dauert von Monaten bis hin zu 10 bis 15 Jahren. Weil die Leber ein sehr leistungsfähiges Organ ist, werden Leberschäden oft erst zu spät bemerkt. Unbehandelte Echinokokkosen führen i. d. R. zum Tod!

 
Tipp: Vor dem Snack die Hände gründlich mit alkoholhaltigen Reinigungstüchern reinigen. Doch ACHTUNG: Dies reduziert die Ansteckungsgefahr, kann sie aber nicht völlig ausschließen, da Fuchsbandwurmeier gegen Alkohol relativ resistent sind!

Weitere unappetitliche Details wollen wir euch hier ersparen, wer jedoch neugierig geworden ist und mehr Informationen haben möchte, kann sich diese Informationsangebote durchsehen:

 
Die Broschüre "Der Kleine Fuchsbandwurm - Verbreitung und Infektionsrisiko" kann für 0,50 € zuzüglich Versandkosten bezogen werden bei:
Landesjagdverband Baden-Württemberg e. V.
Kernerstr. 9
70182 Stuttgart
Tel.: (07 11) 2 68 43 60
Fax: (07 11) 26 84 36 29
E-Mail: info@landesjagdverband.de

Zecken

Wo besteht die Gefahr von Zeckenbissen?

  1. Zecken kommen überall vor. Sie lieben hohes Gras, Büsche etc. Sie können beim Biss Krankheiten übertragen.
  2. Eine Ansteckungsgefahr mit Lyme-Borreliose (jährlich infizieren sich ca. 30.000 bis 40.000 Personen) besteht im gesamten deutschen Raum. Diese durch Bakterien verursachte Erkrankung ist aber mit Antibiotika gut zu behandeln. Voraussetzung ist allerdings, dass sie rechtzeitig erkannt wird (s. u.).
  3. Eine Ansteckungsgefahr mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) besteht
    • im gesamten süddeutschen Raum (einschließlich Südhessen),
    • in der Gegend um Marburg,
    • im Saarland und
    • in Teilen um Erfurt, Gera, Leipzig und Dresden.
  4. FSME ist seltener als die Lyme-Borreliose: Im Jahr 2002 gab es in Deutschland 240 Infektionen (2001: 256. Quelle: RKI); allerdings verläuft die Krankheit bei Befall des zentralen Nervensystems fast immer tödlich.

  5. Erstmalig ist im Mai 2006 auch ein Fall von Zeckenlähmung in Deutschland aufgetreten. Diese Krankheit gab es in der Vergangenheit nur in den USA und Australien. Zeckenlähmung kann zum Tod führen, wenn die Zecke nicht entfernt wird.

Aktuelle Gefährdungskarten für Deutschland und Europa finden sich bei www.zecke.de.

 

Dass Zecken auf Bäumen lauern und sich von da auf ihre Opfer fallen lassen, ist eine Sage. In Wirklichkeit sitzen sie im Gras, im Unterholz und in Büschen und werden beim Vorbeigehen abgestreift.

 

Die Gefahr, von Zecken "angefallen" zu werden, besteht also bei Freilandaufenthalten mit Kontakt zu bodennahen Pflanzen (hohes Gras, Kraut, Farne, Strauchwerk).

Wie kann ich mich schützen?

  1. Meide hohes Gras, Gebüsch und Unterholz so gut es geht.
  2. Einen gewissen Schutz vor Zeckenbissen bietet geschlossene und helle Kleidung, vor allem lange Hosen. Aber man sollte sich nicht darauf verlassen.
  3. Stecke die Hosenbeine in die Socken, wenn du Zeckengebiete betrittst. (Zecken krabbeln auf der Kleidung und suchen nach freier Haut.)
  4. Insektenschutzmittel mit Berührungsgiften (z. B. "Autan") bieten einen zusätzlichen Schutz. Jedoch können kleine Mengen dieser Gifte auch in den Körper gelangen und sich dort anreichern. Außerdem können sie auch weiche Kunststoffe angreifen.
  5. Zu Hause die Kleidung auf dem Balkon ausschütteln und sofort waschen.

Wie entferne ich eine Zecke richtig?

Auch das richtige Entfernen der Zecke ist wichtig, damit sie nicht im Todeskampf die Erreger erst recht abgibt.

 

Wichtig: Es gibt kein "rechtzeitiges" Entfernen. Wenn die Zecke bereits vor dir ein anderes "Opfer" hatte, kann die Erregerkonzentration in ihrem Speichel - dort vermehren sich die Erreger besonders stark - bereits ausreichend hoch sein, um direkt beim Biss eine Infektion zu verursachen. Dies gilt vor allem für FSME. Dennoch ist ein frühzeitiges Entfernen sinnvoll, da bezüglich einer Borreliose-Infektion das Risiko i. d. R. erst mit längerer Saugzeit wächst.Zeckenzange + Karte

  • Nach Aufenthalten in Gebieten mit potenziellem Zeckenvorkommen sollte der Körper (vor allem auch bei Kindern) sorgfältig nach Zecken abgesucht werden.
  • Bei Kindern insbesondere auch auf Haaransätze achten.

Die Zecke vorsichtig mit einer flachen Pinzette oder einer Zeckenzange fassen und mit gleichmäßigem Zug senkrecht zur Haut herausziehen. Ebenfalls haben sich Zeckenkarten bewährt. Danach die Bissstelle desinfizieren - und sie noch 3-4 Monate beobachten. Die Fingernägel nur im Notfall verwenden, um eine Zecke zu entfernen. Geheimtipps wie abbrennen, Öl u. ä. richten mehr Schaden an, als sie letztendlich nützen.

 

Unbedingt zum Arzt gehen sollten man, wenn

  • man sich nach dem Zeckenbiss abgeschlagen fühlt,
  • Fieber oder grippeähnliche Symptome auftreten oder
  • man ringförmige Hautrötung um die Bissstelle feststellt.

Kann ich mich impfen lassen?

Jein!

 

Nein: Eine Impfung gegen Borreliose gibt es derzeit noch nicht.

 

Ja: Gegen FSME gibt es ein Impfmittel.

 

Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung für Menschen, die sich in den FSME-Risikogebieten aufhalten. Die FSME-Impfung besteht aus zwei Teilimpfungen im Abstand von mindestens 14 Tagen. Damit ist bereits eine Schutzrate von 95 % erreicht. Für einen anhaltenden Schutz über mehrere Jahre muss nach etwa 9 bis 12 Monaten eine dritte Impfung erfolgen, die dann zu einer Schutzrate von 99 % führt. Solltest du in einem gefährdeten Gebiet von einer Zecke gebissen worden sein und keinen Impfschutz haben, gehe sofort zum Arzt. Denn bis maximal vier Tage nach dem Zeckenbiss kann der Arzt eine passive Impfung mit Immunglobulinen geben, die die Viren sofort bekämpft. Die meisten Krankenkassen bezahlen die Impfung, wenn man vorhat, sich in Risikogebieten aufzuhalten.

 

Weitere Infos

Weitere unappetitliche Details - insbesondere zum Krankheitsverlauf der FSME/Borreliose - möchte ich euch hier ersparen; wer mehr Informationen haben will, findet die u. a. in der Broschüre

 

"Trotz Zecken, Wespen, Fuchsbandwurm unbeschwert Natur genießen".

Die ist gegen Einsendung von 2,53 Euro in Briefmarken erhältlich beim:
Naturschutzbund Landesverband Hamburg e.V. (NABU)
Habichtstr. 125
22307 Hamburg

 

 

Im Web:

Waldbrand & Feuergefahr

Unter natürlichen Bedingungen können Waldbrände vor allem durch Blitzschlag und Selbstentzündung entstehen. Diese Waldbrände sind teilweise für das biologische Gleichgewicht des Waldes wichtig.

 

Meist entstehen Waldbrände aber durch Fahrlässigkeit, Brandstiftung oder Militärübungen.

Voraussetzung und Wirkungszusammenhänge

Klimavoraussetzung

  • längere, warme Trockenperioden
  • trockene Winde
  • häufig bei Auflösung von Hochdruckwetterlagen

Jahreszeit

  • Mitte März bis Mai: ausreichend vorhandene, trockene Bodenvegetation
  • Juni/Juli: Sommerdürre

Tageszeit

  • Entzündungsgefahr beginnt ab ca. 10 Uhr, da dann der Morgentau verdunstet ist

Waldtyp

  • starke Gefährdung besteht für dichtstehende Nadelholzreinbestände, bis zum Alter von 40 Jahren, vor allem bei Kiefern
  • am wenigsten gefährdet sind Altholz-Mischbestände
  • trockene, sandige Standorte mit geringer Wasserversorgung
  • trockene Grasdecken, Reisig, Heidevegetation

Die heute in Mitteleuropa vorkommende Waldbrände sind sehr seltene Naturereignisse (nur 3-10 % der Waldbrände werden durch Blitzschläge verursacht). Der Anteil dieser Brände an der gesamten Brandfläche liegt ebenfalls nur bei ca. 1 %. Das liegt daran, dass diese Brände meist von ergiebigen Regenfällen schnell gelöscht werden.

 

Deutlich über 90 % der Waldbrände und fast 100 % der Waldbrandfläche werden durch menschliches Fehlverhalten verursacht. Je länger es heiß und trocken ist/war, desto höher ist die Brandgefahr. Insbesondere in Nadelwaldmonokulturen kann es schnell "brenzlig" werden.

Was brennt bei einem Waldbrand?

Es brennt die Bodenvegetation, der Humus, die Rinde und das Laub bzw. die Nadeln von Bäumen und Sträuchern sowie trockenes Holz. Die Bäume sterben, sobald das Kambium (die Nährstoff führende Schicht unter der Borke) überhitzt wird.

 

 

Richtiges Verhalten in Wald und Flur

Meist durch Unvorsichtigkeit und Leichtsinn entstehen in Wald und Flur Brände z. B. in der Freizeit durch folgende Fehler an Caravans und beim Camping:

  • Rauchen und offenes Feuer (dazu zählen auch Campingkocher!) sind grundsätzlich im Wald verboten, nicht nur von März bis Oktober.
  • Ausnahme: Offenes Lagerfeuer oder Grillen (auch mit einem mobilen Campinggrill) ist an den besonders gekennzeichneten Feuerstellen - und nur dort - erlaubt. Aber auch hier ist natürlich immer besondere Vorsicht geboten. Über aktuelle Waldbrandgefahren und erweiterte Verbote (im Sommer 2003 bestand z. B. Betretungsverbot der Wälder in einigen Bundesländern) informiert dich tagesaktuell deine regionale Zeitung. Online gibt es eine Übersicht der aktuellen Gefahrenstufen für Deutschland.
  • Katalysatoren werden während des Betriebs heiß. Daher dürfen Pkws, Krafträder und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge nicht auf trockenen Wiesen und Waldwegen abgestellt werden.
  • Müll gehört nicht in den Wald! Jede Glasflasche, Glasscherbe, Folie, Feuerzeug oder Dose mit chemischen Abfällen kann zu einem Brandherd werden. Auch wilde Müllkippen können zu Bränden führen, da sich das Pflanzenmaterial unter Hitzefreisetzung zersetzt!

Waldbrände müssen unverzüglich der Feuerwehr - Tel.: 112 - gemeldet werden!

Melden eines Waldbrands

Im Falle eines Wald- oder Flurbrandes ist sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 oder eine Polizeidienststelle (Notruf 110) zu verständigen. Dabei sind möglichst die nachfolgenden Daten zu übermitteln:

  1. genaue Angabe des Brandortes (Achtung: Wenn du GPS-Koordinaten angibst, melde auch das Koordinatensystem/Kartendatum!)
  2. Ausmaß des Brandes
  3. Art des Brandes (Erd-, Boden- bzw. Wipfelfeuer)
  4. günstigste Zufahrt zum Brandort, evtl. einen Treffpunkt mit den Einsatzkräften vereinbaren
  5. derzeitigen Standort des Meldenden angeben; wenn möglich, den Rettungspunkt durchgeben
  6. Sind Menschen oder Sachwerte in Gefahr?
  7. Nähe von Wohnhäusern, Hochspannungsleitungen, Gastanks?
  8. Angaben zur Person
  9. Rückrufnummer

Dieser Text wurde von dull für Geocaching.de geschrieben und zur Verfügung gestellt.

 

Eine Aufputz-Unterverteilungsdose mit Kabelverbindung zu einem Plastikraben* - beides an Brückenteilen einer aktiv genutzten Eisenbahnbrücke nordwestlich von Berlin mit Kabelbindern fixiert - waren nicht als ein harmloser Spielgegenstand zu identifizieren. Daraufhin "durften" sich Sprengstoffspezialisten der Bundespolizei Berlin mit einer gemutmaßten USBV (unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtung) auseinandersetzen.

Deloaborierte USBV - Ohne Geocache-Kennzeichnung wird Dose zerlegt!

Die Bundespolizei bittet eindringlich um deutliche (!), sichtbare Kennzeichnung als Geocache, damit für den Steuerzahler kostspielige Einsätze oder gar ziemlich teure Bahnstreckensperrungen nicht erforderlich werden!

*: Die Plastikente war ein Plastikrabe ;-)

Sie haben einen Geocache auf ihrem Grundstück gefunden und möchten, dass er entfernt wird?


Grundsätzlich sollte ein Geocache nur auf öffentlich zugänglichen Grundstücken und/oder mit Erlaubnis des Eigentümers versteckt werden. Wie überall gilt auch beim Geocaching: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Leider sind wir von Geocaching.de in diesem Fall aber nicht der richtige Ansprechpartner. Wir verstecken keine Geocaches, unsere Seite ist nur eine Informationsseite zum Thema Geocaching. Bei uns werden weder die Cachebeschreibungen noch die Daten des Versteckers gespeichert. Wir wissen deshalb auch nicht, wer den Behälter auf Ihrem Grundstück versteckt hat.

Gern können wir Ihnen jedoch Tipps geben, wie Sie Kontakt zum Verstecker des Geocache herstellen können, damit dieser den Behälter von Ihrem Grundstück entfernt und die Beschreibung des Cache im Internet deaktiviert. Bitte folgen Sie dazu den Anleitungen weiter unten auf dieser Seite.

Bei der Suche nach dem Cachebesitzer können wir Sie nur in ganz besonderen Ausnahmefällen unterstützen. Geocaching.de ist eine Informationsseite und wird von unserem kleinen Team in dessen Freizeit betreut. Jede Anfrage erfordert unter Umständen mehrere Stunden Arbeit, die wir nicht leisten können. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Anfragen, Aufforderungen und Bitten nach zu entfernenden Cacheverstecken nur in Ausnahmefällen beantworten können.

Die erste und einfachste Maßnahme Ihrerseits besteht darin, eine deutlich sichtbare Notiz in den Behälter zu legen. Erklären Sie, dass Sie der Grundstückseigentümer sind und darum bitten, den Cache von ihrem Grundstück zu entfernen. Der nächste Finder wird dann über den Eintrag im Logbuch und im Internet sehr wahrscheinlich den Verstecker darüber informieren.

 

Wichtig:

Bitte entfernen Sie den Behälter nicht gleich, sofern keine unmittelbaren Gefahren bestehen. Die Folge könnte sein, dass der nächste Finder dann im Logbuch Internet schreibt, dass er den Cache nicht gefunden hat, was mit großer Wahrscheinlichkeit dazu führt, dass der Besitzer des Cache diesen umgehend erneuert. Auch werden sich die Suchenden, in der Annahme dass der Schatz sehr gut versteckt ist, wesentlich länger dort aufhalten, um ihn zu finden, anstatt nach dem Fund gleich weiterzuziehen.

Um den Kontakt zu einem Cacheverstecker herstellen zu können, brauchen Sie zuerst den Namen des Cache. Normalerweise sollte dieser in jedem Cache im Logbuch vermerkt sein. Außerdem sollte der Verstecker dort eine Kontaktmöglichkeit, meist eine E-Mail-Adresse, eingetragen haben. In diesem Fall kontaktieren Sie ihn bitte per E-Mail.

Es gibt verschiedene Seiten, auf denen Geocacher ihre versteckten Caches im Internet veröffentlichen. Die drei bekanntesten Seiten sind:

Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie den Verstecker eines Cache bei geocaching.com finden und Kontakt zu ihm aufnehmen können.

Sollten die oben genannten Tipps nicht zum erwünschten Erfolg geführt haben, können Sie per E-Mail Kontakt mit uns aufnehmen. Eventuell können wir Ihnen bei der ersten Kontaktaufnahme behilflich sein. Die E-Mail sollte, sofern möglich, folgende Angaben enthalten:

  • Ihren Namen
  • E-Mail-Adresse oder Telefonnummer zur Kontaktaufnahme
  • Grund der Beschwerde
  • möglichst genaue Ortsbeschreibung des Verstecks (PLZ, Strasse, Hausnummer)
  • Was steht auf dem Logbuch (z. B. Name, Nummer (GC..., OC... oder NC...))?
  • Name der letzten fünf Finder und das jeweilige Datum des Fundes

Bei E-Mails ohne Angaben können wir leider nicht behilflich sein. Sofern es uns gelingt, den Geocache mit Ihren Angaben zu identifizieren, werden wir Ihre Beschwerde und Ihre Kontaktdaten an den Verstecker weiterleiten. Bitte beachten Sie, dass wir die Recherche in unserer Freizeit durchführen und es einige Tage in Anspruch nehmen kann, bis Sie eine Antwort erhalten.

Kontakt: info(at)geocaching.de - mit dem Betreff: "Cache auf Privatgrund"

Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz

Zum 1.3.2010 ist das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) in veränderter Fassung in Kraft getreten. Hier kann der Gesetzestext eingesehen werden. Wir bitten um Beachtung!

Verhalten in der Natur

  1. Allgemeines
  2. Die Tierwelt
  3. Die Pflanzenwelt
  4. Die freie Landschaft und der Wald
  5. Natur- und Landschaftsschutzgebiete
  6. Natur- und Nationalparks
  7. Naturdenkmäler
  8. Brandgefahr
  9. Links

Weitere Informationen zum Thema Natur- und Tierschutz sowie weitere Links zu gesetzlichen Bestimmungen des Bundes und der Länder finden sich auch im Geoclub-Forum (Unterforum Naturschutz).

 

1. Allgemeines


Ein Großteil der ausgelegten Caches ist in der freien Natur zu finden. Gerade hier ist von Owner und Cacher besondere Aufmerksamkeit und Rücksicht gefordert. Der höhere Bekanntheitsgrad unseres Hobbys und die stark ansteigende Zahl von ausgelegten Caches sorgen leider auch dafür, dass man immer öfter Caches findet,

  1. die z. B. vom Owner mitten im Wald weit abseits der ausgewiesenen Wegen platziert wurden.
  2. deren Versteck oder Umgebung aussieht, als hätte dort eine Wildschweinhorde gewütet, weil auf der Suche nach dem Cache einfach alles umgegraben und/oder zerstört wurde.

Jeder Cacher sollte beim Ausüben seines Hobbys größtmögliche Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt nehmen. Dazu gehört unter anderem auch, dass man nicht einfach querfeldein rennt, wenn man auch über ausgewiesene Wege ans Ziel kommt, und dass man beim Suchen des Cache äußerst vorsichtig vorgeht und die Natur nicht mutwillig beschädigt oder zerstört.

Da Landschafts- und Naturschutz Ländersache ist, beziehen sich die folgenden Angaben in der Regel auf NRW. Die gesetzlichen Grundlagen sind jedoch fast alle ähnlich. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, haben jedoch keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

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2. Die Tierwelt


Auch wenn es nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist, findet man in der Natur noch immer viele wildlebende Tiere. Diese reagieren normalerweise sehr empfindlich auf Störungen und fliehen, bevor wir sie zu Gesicht bekommen. Ein Cacher, der laut lärmend durch den Wald zieht, wird kaum ein Tier sehen. Wenn man jedoch leise, vorsichtig und mit offenen Augen unterwegs ist, entdeckt man mit Sicherheit das eine oder andere Tier.

Besondere Vorsicht ist bei Jungtieren geboten. Massive Störungen können dazu führen, dass die Eltern ihre Jungen nicht weiter versorgen. Das ist ein sicheres Todesurteil für die Kleinen. Gefundene Jungtiere dürfen grundsätzlich nicht angefasst werden, da die Eltern ihr Jungen sonst eventuell wegen des menschlichen Geruches verstoßen. Am besten entfernt man sich schnellstmöglich leise vom Fundort. Offensichtlich kranke oder verletzte Tiere sollten der Polizei gemeldet werden, damit diese es den zuständigen Behörden melden kann.

Einige Tiere verteidigen ihre Jungen sehr vehement. In Deutschland sind dafür unter anderem die Wildschweine bekannt. Eine Wildsau, die sich und ihre Jungen bedroht fühlt, greift den Störenfried in der Regel ohne zu zögern an.

In Erdhöhlen und unter Steinen findet man sehr oft Frösche, Kröten, Salamander, Eidechsen und andere Tiere, die hier Zuflucht gesucht haben. Bei der Cachesuche sollten Steine nur sehr vorsichtig umgedreht werden und auch wildes Herumstochern in Erdhöhlen ist tabu. Die Gefahr, dahei ein Tier zu verletzen, ist sehr groß.

Möchte man einen Cache verstecken, sollte man sich unbedingt vorher davon überzeugen, dass das geplante Cacheversteck nicht von Tieren als Lebensraum oder Rückzugsmöglichkeit genutzt wird.

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2.1 Schutz von Fledermäusen


Ergänzend zum Abschnitt "Die Tierwelt" noch ein Hinweis zum Schutz von Fledermäusen (Autor: D. Hoffmann, ehrenamtlicher Sachverständiger für Fledermausfragen des Landes Baden-Württemberg).

Höhlen bilden während der kalten Jahreszeit eine natürliche Rückzugsmöglichkeit für Wildtiere.

Eines davon ist die Fledermaus, welche in Deutschland auf der Liste der „streng geschützten Arten“ steht. Laut Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG §42) macht sich jeder strafbar, der „wild lebende Tiere der streng geschützten Arten und der europäischen Vogelarten während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wanderungszeiten erheblich stört“.

Ihre Fähigkeit, die Körpertemperatur zu kontrollieren, kann zum tödlichen Problem für sie werden. Wird eine Fledermaus im Winterschlaf gestört, kann das dazu führen, dass ihr die Energie zum Aufwachen im Frühjahr fehlt. Menschliche Körperwärme, das Rascheln einer Plastiktüte oder das Klappern eines Schlüsselbundes reichen aus, um die Fledermaus einen „Alarmstart“ machen zu lassen.

Lassen sich die Fledermäuse zum normalen Aufwachen mehrere Stunden Zeit, benötigen sie für den „Alarmstart“ immer noch mehrere Minuten, aber um ein Vielfaches mehr an Energie. Aus diesem Grund fällt dem Störer seine Tat meistens nicht auf. Bis die Fledermaus erkennbar reagiert, ist er womöglich schon wieder weg. Der Leitsatz der Höhlenforscher, die den Höhlen eine Winterpause vom 15.11. bis 15.4. gönnen, lautet:

Nimm nichts mit, lass nichts zurück, zerstöre nichts und schlag nichts tot!

Ein Satz, der für jeden gelten sollte, der sich verantwortungsvoll in der Natur bewegt. D. Hoffmann

Hinweis: Die Schutzzeiten von Fledermäusen scheinen regional unterschiedlich zu sein. Einem Hinweis an uns zufolge würden Schutzzeiten bereits ab 15.10. (also einen Monat früher) beginnen. Gern würden wir hier eine verbindlichere Aussage für alle Bundesländer treffen und rufen daher die Fachleute um Mithilfe zur Erstellung einer Gesamtübersicht (mit jeweils verifizierten Quellenangaben und Links zu den Bestimmungen) auf.

Weitere Infos über Arten, Gefährdung oder Schutz von Fledermäusen gibt es auch in diesem sehr informativen Beitrag von nightjar im Geoclub-Forum.

Kinder und Jugendliche sind unheimlich wissbegierig und erforschen gern ihre Umgebung bzw. Umwelt. Wir Erwachsene haben es dabei in der Hand, diese angeborene Neugier entsprechend zu nutzen, um auch Wissen über schützenswerte Tiere und Pflanzen in interessanter und kindgerechter Form weiterzugeben. Wie wäre es denn z. B. mit einem Besuch bei einem/einer Fledermausexperten/-in? Den Imker besucht man ja auch mit der Kindergartengruppe oder Schulklasse und lässt sich alles zeigen. Hier ein lesenswerter Artikel über einen Besuch bei einer Fledermausexpertin aus der Jugendzeitschrift „Die Stufe“ der Schwäbischen Albvereinsjugend.

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3. Die Pflanzenwelt


Lebende und tote Bäume und Baumstümpfe finden immer größere Beliebtheit als Cacheversteck und als Zwischenstation bei Multis.

Als Cacheowner sollte man sich jedoch bereits im Vorfeld einige Fragen stellen:

  1. Wird der Baum/Baumstumpf von Vögeln, Kleinsäugern oder Insekten als Nist- oder Wohnplatz genutzt und fühlen sich diese Tiere eventuell gestört?
  2. Wird der Baum/Baumstumpf durch das Verstecken oder Anbringen von Hinweisen ernsthaft beschädigt? (Hierzu zählt auch das Anbringen von Reflektoren für Nightcaches mit Schrauben oder Nägeln.)
  3. Besteht die Gefahr, dass ein Cacher den Baum/Baumstumpf auf der Suche nach dem Cache oder dem Hinweis ernsthaft beschädigt?
  4. Bestehen weitere Gefahren für die Tier- und Pflanzenwelt?

Wenn auch nur eine dieser Fragen mit ja beantwortet werden muss, ist es ratsam, sich Gedanken über eine alternative Versteckmöglichkeit zu machen.

Auf der Suche nach einem Cache sollte man natürlich auch möglichst schonend mit der Natur umgehen. Dazu gehört unter anderem, dass man Querfeldeingänge, wenn eben möglich, vermeidet und bei der Suche möglichst vorsichtig ist. Caches, die im Herbst oder Winter auf einer vermeindlich leeren Lichtung versteckt wurden, können im Sommer durchaus unter Gestrüpp oder Farnen verborgen sein. In einem solchen Fall ist es manchmal sinnvoller, die Suche abzubrechen und zu einer anderen Jahreszeit wiederzukommen. Eine passende Note beim Cache weist dann auch andere Cacher auf das Problem hin.

Auszug aus dem Landschaftsgesetz  von NRW:

§ 61 Allgemeiner Schutz wildlebender Tiere und Pflanzen

(1) Es ist verboten,

2. ohne vernünftigen Grund wildlebende Pflanzen von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten,

4. ohne vernünftigen Grund Lebensstätten wildlebender Tier- und Pflanzenarten zu beeinträchtigen oder zu zerstören.

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4. Die freie Landschaft und der Wald


Das Betreten der freien Landschaft und des Waldes ist in NRW zum Zweck der Erholung auch außerhalb befestigter Wege erlaubt. Zur freien Landschaft zählen unter anderem Feldraine, Böschungen sowie Öd- und Brachflächen. Ausgenommen sind landwirtschaftlich genutzte Flächen. Auch hier gilt natürlich der Grundsatz, dass besondere Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt genommen werden muss. Fahrradfahren ist grundsätzlich nur auf Straßen und Wegen gestattet. Das Betretungsrecht kann durch andere Vorschriften und Gesetze oder kommunale Regelungen eingeschränkt werden. Dies gilt unter anderem bei Landschafts- und Naturschutzgebieten. Die gesetzlichen Regelungen zum Betretungsrecht können von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein.

Organisierte Veranstaltungen im Wald (dazu zählen auch Cache-Events) müssen der zuständigen Forstbehörde rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung angezeigt werden. Die einzige Ausnahme sind hierbei Veranstaltungen mit kleiner Teilnehmerzahl, die der Umweltbildung dienen. Eine besondere Event-Form ist das CITO-Event. CITO steht für "Cache in, Trash out". Das bedeutet, dass die Teilnehmer während des Events den herumliegenden Müll einsammeln und ihn vernünftig entsorgen. Bei solchen Events sollte es eigentlich mit der Genehmigung keine Schwierigkeiten geben. CITO-Events können natürlich nicht nur im Wald, sondern auch in allen anderen Landschaftsformen und in der Stadt durchgeführt werden.

Auszug aus dem Landschaftsgesetz von NRW:

§ 49 Betretungsbefugnis

(1) In der freien Landschaft ist das Betreten der privaten Wege und Pfade, der Wirtschaftswege sowie der Feldraine, Böschungen, Öd- und Brachflächen und anderer landwirtschaftlich nicht genutzter Flächen zum Zwecke der Erholung auf eigene Gefahr gestattet, soweit sich nicht aus den Bestimmungen dieses Abschnitts oder aus anderen Rechtsvorschriften Abweichungen ergeben. Für das Betreten des Waldes gelten die Bestimmungen des Landesforstgesetzes.

(2) Absatz 1 gilt sinngemäß für das Radfahren und das Fahren mit Krankenfahrstühlen in der freien Landschaft. Das Radfahren ist jedoch nur auf privaten Straßen und Wegen gestattet. Radfahrer und Reiter haben auf Fußgänger besondere Rücksicht zu nehmen.

Auszug aus dem Landesforstgesetz von NRW:

§ 2 Betreten des Waldes (Zu § 14 Bundeswaldgesetz)

(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist auf eigene Gefahr gestattet, soweit sich nicht aus den Bestimmungen dieses Gesetzes oder aus anderen Rechtsvorschriften Abweichungen ergeben.

(3) Wer den Wald betritt, hat sich so zu verhalten, dass die Lebensgemeinschaft Wald und die Bewirtschaftung des Waldes nicht gestört, der Wald nicht gefährdet, beschädigt oder verunreinigt sowie andere schutzwürdige Interessen der Waldbesitzer und die Erholung anderer nicht unzumutbar beeinträchtigt werden. Im Wald dürfen Hunde außerhalb von Wegen nur angeleint mitgeführt werden; dies gilt nicht für Jagdhunde im Rahmen jagdlicher Tätigkeiten sowie für Polizeihunde.

(4) Organisierte Veranstaltungen im Wald sind der Forstbehörde vor Beginn der beabsichtigten Maßnahme rechtzeitig anzuzeigen, sofern sie nicht mit geringer Teilnehmerzahl zum Zwecke der Umweltbildung durchgeführt werden. Die Forstbehörde kann die Veranstaltung von bestimmten Auflagen abhängig machen oder verbieten, wenn zu erwarten ist, dass durch die Veranstaltung eine Gefahr für den Wald, seine Funktionen oder die dem Wald und seinen Funktionen dienenden Einrichtungen besteht.

§ 3 Betretungsverbote (Zu § 14 Bundeswaldgesetz)

(1) Verboten ist das

a) Betreten von Forstkulturen, Forstdickungen, Saatkämpen und Pflanzgärten,
b) Betreten ordnungsgemäß als gesperrt gekennzeichneter Waldflächen,
c) Betreten von Waldflächen, während auf ihnen Holz eingeschlagen oder aufbereitet wird,
d) Betreten von forstwirtschaftlichen, jagdlichen, imkerlichen und teichwirtschaftlichen Einrichtungen im Walde und
e) Fahren im Wald mit Ausnahme des Radfahrens und des Fahrens mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen sowie das Zelten und das Abstellen von Wohnwagen und Kraftfahrzeugen im Wald, soweit hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt. Verboten ist ferner das Reiten im Wald, soweit es nicht nach den Bestimmungen des Landschaftsgesetzes gestattet ist oder hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt, der Verbote nach anderen Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.

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5. Natur- und Landschaftsschutzgebiete


Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Landschaft und Natur erforderlich ist, können zu Natur- oder Landschaftschutzgebieten ernannt werden.

In diesen Gebieten wird u. a. die Betretungsbefugnis durch Verordnungen normalerweise stark eingeschränkt und teilweise sogar ganz aufgehoben. Die meisten Landschafts- und Naturschutzgebiete dürfen nur auf befestigten Wegen betreten werden. Die Verordnungen können bei den zuständigen unteren Naturschutzbehörden, das ist bei Kreisen die Kreisverwaltung und bei kreisfreien Städten die Stadtverwaltung, eingesehen werden.

Plant man einen Cache in einem Landschafts- oder Naturschutzgebiet, sollte man sich unbedingt im Vorfeld mit der geltenden Verordnung auseinandersetzen, da bei Zuwiderhandlungen teils empfindliche Geldbußen drohen.

Hier ist ein Beispiel für eine solche Verordnung.

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6. Natur- und Nationalparks


Großflächige Gebiete, die die Vorraussetzungen eines Natur- oder Landschaftsschutzgebietes erfüllen, können zu Natur- oder Nationalparks ernannt werden.

Die daraus resultierenden Folgen entsprechen zum Großteil denen bei Natur- und Landschaftsschutzgebieten.

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7. Naturdenkmäler


Naturdenkmäler sind rechtsverbindlich festgesetzte Einzelschöpfungen der Natur oder entsprechende Flächen bis fünf Hektar, deren besonderer Schutz aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit erforderlich ist.

Die Beseitigung des Naturdenkmals sowie alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturdenkmals führen können, sind nach Maßgabe näherer Bestimmungen verboten.

Soweit der Gesetzestext aus dem Bundesnaturschutzgesetz. Jegliche Veränderung eines Naturdenkmals ist verboten. Das bedeutet auch, dass ein Naturdenkmal als Cacheversteck denkbar ungeeignet ist.

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8. Brandgefahr


Ein nicht unerheblicher Teil der in Deutschland auftretenden Wald- und Flächenbrände werden durch Unachtsamkeit oder Fahrlässigkeit hervorgerufen.

Als Ursache kommen unter anderem auch Lagerfreuer und weggeworfene Zigaretten in Betracht.

Pkws dürfen grundsätzlich nur auf befestigten Wegen oder Plätzen abgestellt werden. Der Katalysator eines Autos erreicht bereits nach kurzer Betriebszeit mehr als 800°C. Diese Temperatur reicht aus, um trockene Pflanzenteile wie Gras und Äste zu entzünden.

Reflektoren für Nachtcaches können im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich werden, wenn sie einen Brennpunkt haben. Dann reicht eventuell das Sonnenlicht aus, um ein Feuer zu entfachen. Auch Flaschen, Glasscherben, Folien und Metallteile können ein Feuer verursachen.

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9. Links


Landschaftsgesetz NRW
Landesforstgesetz NRW

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Dieser Beitrag wurde von Jörg Stender verfasst. Die Rechte an den verwendeten Grafiken und Bildern liegen, soweit nicht anders angegeben, beim Verfasser.

Draußen unterwegs

Geocaching ist ein Outdoorhobby, es findet also vor allem draußen statt. Und von einigen 'Autobahncaches' mal abgesehen, geht es auch meist richtig ins Gelände.

Es versteht sich von selbst, dass Geocacher sich so naturverträglich wie möglich verhalten und daher - wo immer es geht - bevorzugt Wege benutzen.

Aber spätestens auf den letzten Metern findet man sich oft vor der Aufgabe, in Böschungen, Dickichten, Laubhaufen und Ähnlichem zu suchen.

Neben dem Cacheerlebnis stellt das Naturerlebnis den Hauptreiz des Geocachings dar. Damit dies aber auch durchweg positiv erfahren werden kann, sollte man einige Dinge bedenken und seine Ausflüge entsprechend vorbereiten:

  • Vernünftiger Umgang mit seiner Umwelt: Naturschutz
  • Zwei Seiten der Medaille: Traumsommer und Waldbrände
  • Unbeliebte Tourbegleiter: Zecken
  • Gefährliches Naschen: Der Fuchsbandwurm

Untereinander nehmen Geocacher gern auch einmal per Funkgerät Kontakt miteinander auf. Dazu hat sich anscheinend PMR-Funk auf Kanal 2 als Quasi-Standard etabliert. Wer also ein PMR-Funkgerät besitzt: Jetzt gehört es wohl zur CGA (Cachergrundausstattung).

 

HINWEIS: Geocacheverstecke an sensiblen oder gefährlichen Orten

Auf Bitten der Bundespolizei veröffentlichen wir folgenden Hinweis:

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Bundespolizei fordert Geocaching-Teilnehmer zu mehr Umsicht auf

Am 23.09.2009, gegen 13:35 Uhr, wurde im Karlsruher Hauptbahnhof eine Person beobachtet, wie diese einen kleinen Gegenstand mit Kabel unter einer Skulptur versteckte. Die für den Hauptbahnhof zuständige Bundespolizei stufte den Gegenstand als verdächtig ein.

Die Auswahl des Versteckes im Karlsruher Hauptbahnhof führte zu einem größeren Polizeieinsatz, mit einer Teilsperrung des Bahnhofes und Verzögerungen im Bahnreiseverkehr. Erst nach Hinzuziehung von Spezialisten der Polizei und aufgrund des Hinweises eines Bürgers konnte der Gegenstand als Schatzversteck des Spieles Geocaching verifiziert werden.

Die durch den Polizeieinsatz und der Teilsperrung des Karlsruher Hauptbahnhofes entstandenen Kosten können, im Rahmen von zivilrechtlichen Forderungen, möglicherweise in Rechnung gestellt werden. Diese Forderungen können schnell eine große Summe darstellen.

Die Bundespolizei fordert deshalb alle Beteiligten des Spieles Geocaching nachdrücklich auf, entsprechend umsichtig und vorausschauend bei der Auswahl der Verstecke und der Platzierung der Gegenstände zu sein. Stark frequentierte Örtlichkeiten wie Bahnhöfe, Innenstädte, Fußgängerzonen und Örtlichkeiten, an denen Veranstaltungen stattfinden, sollten generell gemieden werden.

Wir bitten weiterhin, die verwendeten Behältnisse für die Sicherheitsbehörden von außen deutlich sichtbar als Geocaching-Versteck/-Behältnis zu kennzeichnen. Verwechslungen und Missverständnisse können so möglicherweise vermieden werden.

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Dieser Vorfall zeigt, dass das vergnügliche, völlig harmlose Such- und Versteckspiel für Alt und Jung unter ungünstigen Umständen sogar zu Polizeieinsätzen führen kann. Da einer Gefahrenmeldung/einem Hinweis auf Ungewöhnliches eines Beobachters selbstverständlich nachgegangen wird, führt dies bei den Sicherheitsbehörden - gerade bei ausgerufener erhöhter Warnstufe - zu einem Einsatz.

Nicht jeder Sicherheitsbeamte am Notruftelefon kennt das Hobby Geocaching und kann Meldungen wie diese vielleicht schon gleich dem Hobby Geocaching zuordnen bzw. dieses in Erwägung ziehen. Wir sind im intensiven Dialog mit der Bundespolizei und werden entsprechende Informationen zwecks interner Schulungen der Sicherheitsbehörden zur Verfügung stellen.

Die Geocaching-Gemeinde bitten wir darum, bei Auswahl und Anlage eines Schatzversteckortes und der Auswahl des Behältnisses (s. o. "Gegenstand mit Kabeln" oder "Kästchen mit rot blinkender LED") einen Moment lang die Perspektive eines Polizeibeamten (i. d. R. ein Geomuggle) einzunehmen, dessen Aufgabe es ist, Schaden von der Bevölkerung abzuwenden. 

Hier ein ziemlich schlechtes Beispiel: Link I, Link II. Wobei dies auch noch eine professionelle (?) Eventagentur als Teambuildingmaßnahme "verbrochen" hat.

Da kann schon im Vorfeld so manche Irritation vermieden werden.

Übrigens: Die Nutzungsbedingungen der Schatzversteckplattformen schreiben die deutliche Kennzeichnung der Behältnisse vor, insofern fordert die Bundespolizei nichts Außergewöhnliches von der Geocaching-Gemeinde.

Auf der anderen Seite ist die Bitte auch an sensible Bürgerinnen und Bürger sowie Gesetzeshüter/-innen gerichtet, dem - von Medien mitunter gern forciertem - wachsendem Alarmismus um ziemlich vage, allgemeine Terrorgefahren ebenfalls mit gesundem Menschenverstand zu begegnen.

Wie viel hunderte Taschen oder Rucksäcke werden jedes Jahr in ganz Deutschland in Gedanken liegengelassen und landen dann (früher) einfach im Fundbüro. Heute sprengt dann ein ferngelenkter Roboter die Tasche ...

Und ist eine (vergessene?) Plastikeisdose am Kinderspielplatz wirklich gleich eine vermeintliche terroristische Gefahr?

Wir bitten um freundliche Beachtung, damit unser Hobby ein schönes Hobby bleibt, und freuen uns auf möglichst wenig Zwischenfälle dieser Art.

Viel Spaß beim gemeinsamen Hobby.

Team Geocaching.de