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Hier präsentieren wir kleine Leitfäden für die Cache-Suche und für das Verstecken eigener Caches.

Neben einem Text von Geocaching.com, der von CATW & Giorgio übersetzt wurde, helfen Tipps zum Vorgehen bei der Navigation per GPS (mit Schwerpunkt auf Geräten ohne eingebauten magnetischen Kompass) und ein Geräte-Erfahrungsbericht von Gschwanz, sich in der Welt des Geocachens zurechtzufinden.

Wer bereits einige Male auf Cache-Jagd war, wird mit ziemlicher Sicherheit früher oder später den Wunsch verspüren, selbst einen Cache zu verstecken. Die Erfahrungen, die man beim Finden fremder Caches gemacht hat, sind dabei meist bereits eine gute Basis für die eigenen Überlegungen. Grundsätzlich für das Anlegen eines Caches beachtenswerte Regeln erläutert ein weiterer Text von Geocaching.com, den Giorgio und CATW übersetzt haben.

WICHTIG:

Geocaching.de führt keine eigenen Datenbanken zu Caches! Zum Loggen wie zum Anmelden von Caches verweisen wir auf die einschlägigen englischsprachigen Geocache-Datenbanken Geocaching.com und Navicache.com.
Eine durchgehend deutschsprachige Benutzerführung bietet das Community-Projekt Opencaching.de.

Untenstehend finden sich die wichtigsten Links auf die jeweiligen Seiten dieser Geocache-Datenbanken. Wir empfehlen Caches mindestens auf dem englischsprachigen Geocaching.com zu loggen bzw. anzumelden. Navicache.com, eine Geocache-Datenbank jüngeren Datums, sieht sich als Alternative zu Geocaching.com und ist ebenfalls englischsprachig. Wer sichergehen will, loggt bzw. meldet seine Caches auf allen drei Geocache-Datenbanken an. Dies bedeutet jedoch auch einen erhöhten Pflegeaufwand.

Übersichten von Caches in Deutschland


Wer auf Cache-Jagd gehen möchte, muss erst einmal entscheiden, welcher Cache das Ziel der Suche sein soll. Hierzu gibt es Übersichten, die versteckte Caches mit ihren Koordinaten sowie zusätzliche Informationen listen. Für Deutschland finden sich die entsprechenden Aufstellungen hier:

  • Geocaching.com hat derzeit die umfangreichste Datenbank von Caches und Logs weltweit, insbesondere findet sich hier auch die vollständigste Liste aktiver Caches in Deutschland (Am 22.07.12 waren es 258.645 Caches in Deutshland).
  • Navicache.com baut seinen Service ebenfalls laufend aus. Die Datenbank dieser alternativen Website ist insbesondere für den europäischen Raum immer noch sehr lückenhaft.
  • Opencaching.de hat eine interaktive Karte mit Caches in Deutschland. Dort sind über 27.298 Caches gelistet.(Stand: 22.07.2012)

Von den Startseiten der Sites aus gelangt man ansonsten auch auf die jeweilige Suchmaske, die eine internationale Suche zulässt.

Funde eintragen (loggen)


Wer einen Cache gefunden hat, sollte seinen Log-Eintrag nicht nur vor Ort in das - hoffentlich vorhandene - Logbuch schreiben, sondern auch auf den internationalen Websites ein Log platzieren. So erfährt (nicht nur) der Cache-Besitzer zeitnah von der erfolgten Suche.

Der Log-Eintrag erfolgt sowohl bei Geocaching.com als auch bei Navicache.com von der Detailseite des jeweiligen Caches aus. Auf beiden Plattformen muss man sich vorher einmal registriert haben, um Caches zu loggen oder eigene Caches einzutragen.

Der Eintrag sollte nicht zu umfangreich sein, aber doch so viele Informationen rund um die Cache-Suche enthalten, dass es Spass macht, das Log zu lesen. Auf keinen Fall jedoch sollten Informationen enthalten sein, die genauere Hinweise auf das Versteck liefern, als der Beschreibungstext des Caches selbst. Dies würde später nachfolgenden Geocachern das Spiel verderben (und den Cachebesitzer selbst vermutlich ebenfalls verärgern, schließlich hat er sich ja bei der Beschreibung meist etwas gedacht ...). Neben diesen allgemeinen Bemerkungen zum Sucherlebnis enthalten Logs in der Regel eine Bemerkung über den Zustand des Caches und was man getauscht hat.

Besonders wichtig ist, auch erfolglose Suchen zu loggen (dann aber - ehrlich bleiben! - auch als erfolglos, also als 'not found' kennzeichnen!). So kann der Cachebesitzer feststellen, dass entweder mit dem Cache selbst oder mit der Beschreibung eventuell etwas nicht stimmt.

In welcher Sprache Ihr Eure Logs schreibt, ist Euch überlassen. Generell ist es aber schön, wenn das Log (ggf. zusätzlich) in Englisch geschrieben wird, denn auch deutsche Caches werden von vielen ausländischen Cachern besucht (z. B. von Niederländern), die sich freuen, wenn die Logs für sie verständlich sind.

In der deutschen Geocache-Datenbank opencaching.de können die Texte übrigens auch mehrsprachig hinterlegt werden.

Eigene Caches eintragen


Cache-Besitzer sollten ihre Caches auf mindestens einer Geocache-Datenbank eintragen. Nur so werden Geocacher auch in großer Zahl auf die Caches aufmerksam gemacht und können auf die Jagd gehen. Zudem sind diese Geocache-Datenbanken auch zentrale Anlaufstellen, um Cache-Jagden - ob erfolgreich oder nicht - zu loggen.

Eine Bitte beim Eintragen von Caches: Überprüft Eure Angaben immer noch einmal ganz genau, bevor Ihr einen Cache eintragt. Idealerweise lasst Ihr die Daten vor Ort und die Angaben vor dem Eintragen von einer anderen Person gegenchecken. Nicht nur uns sind schon öfter kleine Fehler unterlaufen, die dann dazu führten, dass Geocacher auf der Suche nach dem Cache große Probleme bekamen und unnötig frustriert wurden. Denn vor Ort wegen unklaren oder fehlerhaften Beschreibungen nicht weiterkommen zu können, birgt ein erstaunlich großes Frustrationspotential.

Der Eintrag eines Caches erfolgt bei den drei Websites über entsprechende Formulare. Nur wenn dies nicht klappt, sollte man seine Angaben einfach mailen. Die Texte werden dann in beiden Fällen individuell geprüft und die entsprechende Detailseite daraus generiert. Es dauert also immer etwas, bis ein Eintrag auch wirklich online für alle zu sehen ist, generell geht das aber rasch.

Im Prinzip ist es natürlich Eure Sache, in welcher Sprache Ihr die Cachebeschreibung verfasst. Da Geocaching aber ein grenzüberschreitendes Hobby ist, wäre es schön, wenn Ihr die Beschreibung auch in Englisch halten könntet. Im deutschsprachigen Forum wurde dieser Punkt einmal diskutiert: Ideal ist eine zweisprachige Beschreibung, die es sowohl den deutschsprachigen (schließlich kann nicht jeder Englisch) als auch den internationalen 'Schatzjägern' erlaubt, auf die Suche zu gehen.