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Kathrin Hanke, Claudia Kröger, "Heidegrab"

HeidegrabDer einleitende Text vorab legt mit der Formulierung „abgeschottete Geocaching-Szene“ zwar nahe, dass dieses Hobby nah dran an den Freimaurern und Illuminaten ist, aber wer die Realität kennt … Ganz so wild her geht es im Buch dann auch nicht.

Die Geschichte beginnt mit der Erzählung, was eine Frau, die lebendig in einem Sarg zu liegen scheint, durchmacht. Die Erzählperspektive wechselt jedoch rasch, und zwar zu Kommissarin Katharina von Hagemann, die erst vor 2 Jahren wegen Problemen nach Lüneburg zog, und weiteren Personen bzw. Handlungssträngen: So folgt der Leser Lorenz Winter auf seine Cachetour, bei der er in einem Cache ein blutverschmiertes Foto von einem abgetrennten Ohr findet.

Read more: Lüneburger Cacher-Krimi

Robin Ewers, "Geocaching für Einsteiger"

Geocaching für EinsteigerRobin Ewers mag der eine oder andere bereits von seinem ebenfalls bei Bruckmann erschienenen „großen Geocaching-Buch“ kennen. Nun liefert er ein ausdrücklich für Einsteiger gedachtes kleineres Büchlein.

Dieses befasst sich mit allen wichtigen Themen: Es erklärt, was das Hobby bzw. der Sport so alles bieten kann, liefert eine kurze Historie der noch recht jungen Sportart und erläutert das Grundprinzip, wie Geocaching funktioniert. Für alle, die ohne viel (Feder-)Lesen starten wollen, gibt es einen Schnellstarter-Abschnitt. Ewers zählt auf, was zur Minimal- und Grundausstattung gehört, wobei unklar bleibt, warum in der Minimalausrüstung ein Tauschgegenstand sein sollte – man muss ja nicht traden, was er sogar erwähnt …

Read more: Kleines Cacher-Einmaleins

Johannes Groschupf, "Lost Places"

Lost PlacesDie erste Frage, die sich mir bei diesem Buch stellte, war: In welcher Kategorie siedelt man das Buch wohl an? Der erste Assoziationsversuch war: Oetinger-Verlag – Die kleine Hexe … dafür ist das Cover ein bisschen düster.

Also hilft wohl nur die Geschichte und die handelt von fünf Berliner Jugendlichen, die aufgegebene Bauwerke erkunden. Genauer gesagt sind das Kaya, Moe und die Jungs Chris, Steven und Lennart, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Da die Ferien begonnen haben, beginnt alles in einer Berliner Clubnacht. Zunächst geht es dabei erst mal nur um eine Beschreibung der Jugendlichen und der Szene, in der sie sich bewegen. Doch die fünf wären keine Urban Explorers, wenn sie nicht recht schnell einen nächtlichen Ausflug „in die Katakomben der Stadt“ starteten.

Read more: Berliner Melange