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Vater-Sohn-Geschichte der etwas anderen Art - Manuel Hilmer- Abwege

Was passiert?

Der Prolog beginnt mit den Gedanken eines wohl gerade Sterbenden namens Ivo, der das Leben eines anderen an sich vorbeiziehen sieht. Mit der Schilderung von dessen Leben beginnt dann die eigentliche Geschichte: Es geht um Frank, dessen Frau Barbara ihn in einen Multicache reinquatscht, noch dazu mit seinem Sohn und in den Chiemgauer Alpen – Achtung Ironie: ganz nach Franks Geschmack ... Doch schon als die beiden auf dem Weg zur ersten Hütte den ersten Cache finden, wird Franks Interesse geweckt. Denn im Cache liest er einen Hinweis und sieht darin einen Zusammenhang zu einer mysteriösen SMS, die er bekommen hat. Damit es nicht zu fad wird, wechselt der Autor ab und an mal die Persepktive, so dass man aus Ivos Frank-Perspektive erfährt, was es mit der SMS auf sich haben könnte. Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass der Cache extra für Frank gelegt wurde: Doch wer war das und welches Ziel verfolgt der Cacheleger?

Ich habe mich beim Lesen immer gefragt, warum Ivo Franks Leben sieht und nicht seins und worin der Zusammenhang zwischen den beiden besteht. Doch das ist Thema der einen oder anderen Wendung, die das Buch bereithält.

Wenngleich der Stil recht eigenwillig ist (das dürfte an der „Adjektivierung“ jedes Eigennamens liegen, was im Bairischen wohl üblich ist), war es erfrischend, mal keinen typischen „in einer Cacheserie finden sich Körperteile“-Krimi zu lesen. Und wem das Buch gefällt, für den hält der Autor ein Schmankerl bereit, nämlich den real existierenden Cache zum Buch.

CreateSpace Independent Publishing Platform

312 S.

7,99 €

978-1517243456  

 

Auch als eBook für 2,99€ erhältlich (ASIN B01535KPFG)